BFD

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist im Jahr 2016 ein seit mehreren Jahren etablierter Freiwilligendienst, der sich an alle Menschen wendet, die sich für einen Freiwilligendienst interessieren. Im Rahmen des BFD wird ein interessanter Einsatzplatz zur Verfügung gestellt und es werden die finanziellen Voraussetzungen für einen Freiwilligeneinsatz geschaffen.

Alle, jung und alt, Frauen und Männer, können sich beim Bundesfreiwilligendienst gemeinwohlorientiert im sozialen und ökologischen Bereich, aber auch in weiteren Bereichen wie Sport, Integration, Kultur und Bildung sowie im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren. Einzige Voraussetzung: die Schule wurde abgeschlossen.

Das freiwillige Engagement kann zwischen sechs und 24 Monaten dauern. Alle, die älter als 27 Jahre alt sind, können den BFD auch in Teilzeit von mehr als 20 Wochenstunden leisten. Der Bundesfreiwilligendienst kann auch als Praktika angerechnet und zur Überbrückung von Wartezeiten, etwa im Studium, genutzt werden. Die Freiwilligen erhalten während ihres Engagements eine fachliche Anleitung und nehmen an Seminaren teil, etwa zu politischer Bildung.

Das freiwillige Engagement im Bundesfreiwilligendienst bringt soziale, ökologische, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen und stärkt das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl.

Der Bundesfreiwilligendienst ist arbeitsmarktneutral ausgestaltet. Er darf im konkreten Einzelfall nicht zu einer Verdrängung oder einem Ersatz regulärer Arbeitskräfte beitragen, sondern ist allein auf unterstützende Tätigkeiten beschränkt.

Neben dem Bundesfreiwilligendienst stehen als weitere Freiwilligendienste das FSJ und das FÖJ zur Verfügung.