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Freiwilligendienst

soziales, ökologische, kulturelles Engagement

Helfen, lernen, orientieren.

Freiwilligendienste fördern das gesellschaftliche Engagement im Interesse des Allgemeinwohls.

Sie geben die Möglichkeit auf einen zusätzlichen Kompetenzerwerb und unterstützen das lebenslange Lernen.

Freiwilligendienste dienen damit der Persönlichkeitsentwicklung helfen dabei, den Blick auf gesellschaftlichen Zusammenhänge zu richten.

BFD

Entsprechend § 1 Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) sind im Bundesfreiwilligendienst Frauen und Männer zugunsten des Allgemeinwohls tätig. Sie arbeiten in gemeinwohlorientierten Einrichtungen und verrichten dort praktische Hilfstätigkeiten. Überwiegend sind sie ganztägig dort tätig.

Der Bundesfreiwilligendienst will das zivilgesellschaftliche Engagement und das lebenslange Lernen von Frauen und Männern jeden Alters fördern. Junge Freiwillige erhalten die Möglichkeit, praktische und soziale Kompetenzen zu erwerben. Für benachteiligte Jugendliche erhöht der BFD die Chancen des Einstiegs in ein geregeltes Berufsleben.

Ältere Freiwillige können ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung in den Dienst einbringen und weitervermitteln.

Die Ausgestaltung des Bundesfreiwilligendienstes ist arbeitsmarktneutral.

Weitere Informationen für Interessierte, Freiwillige und Einrichtungen finden Sie hier: BFD

FSJ

Wenn Jugendliche und junge Erwachsene ihren Schulabschluss in der Tasche haben, eröffnen sich viele Wege für ein freiwilliges Engagement. So gibt es die Möglichkeit, einen Jugendfreiwilligendienst zu absolvieren. Ein Jugendfreiwilligendienst ist zum einen das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Es kann beispielsweise in einer Kindertagesstätte, einer Pflegestation, beim Sportverein oder im Museum geleistet werden. Zum anderen gibt es das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), welches etwa bei einem Tierschutzverein, einer Umweltstiftung oder auf einem Öko-Bauernhof absolviert werden kann.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) sind damit eine besondere Form bürgerschaftlichen Engagements für junge Menschen. Sie sind vom Staat als Bildungs- und Orientierungszeit ausgestaltet.

Das FSJ und das FÖJ richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren,
- die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und
- das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Diese Freiwilligendienste haben eine Dauer von regelmäßig 12 Monaten. Sie starten meistens am 1. September eines jeden Jahres.

Im FSJ sind die Freiwilligen in sozialen Einrichtungen für andere Menschen tätig und bekommen mit ihrem Engagement gleichzeitig einen Einblick in soziale Berufe.

Das FÖJ bietet die Möglichkeit für die Umwelt praktisch tätig zu sein und ökologische und umweltpolitische Zusammenhänge in ihrem gesellschaftlichen Zusammenhang zu erkennen. Es ist ebenfalls ein Bildungs- und Orientierungsjahr.

Weitere Infos zu den Jugendfreiwilligendiensten gibt es hier: FSJ

Freiwilligendienst im Ausland

Den Internationale Jugendfreiwilligendienst des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es 2016 seit nunmehr über 5 Jahren.

Neben anderen Programmen für einen Freiwilligendienst im Ausland, insbesondere dem FSJ im Ausland, bietet er eine zusätzliche Möglichkeit des freiwilligen Engagements junger Männer und Frauen bis zum Alter von einschließlich 26 Jahren. Der IJFD ist als Lern- und Bildungsdienst im Ausland ausgestaltet. Er bietet die Chance soziale, ökologische und internationale Erfahrungen zu sammeln.

Ein Auslandsaufenthalt der Freiwilligen im Rahmen des IJFD ist nur über einen der ca. 130 anerkannten Träger möglich. Dort muss letztendlich auch die Bewerbung erfolgen.

Beim IJFD handelt es sich um einen gesetzlich geförderten Auslandsfreiwilligendienst. Der Bund zahlt den Trägern des IJFD einen Zuschuss zu den Kosten für pädagogische Begleitung, Taschengeld, Reisekosten, Unterkunft und Versicherungen (Auslandskrankenversicherung, Haftpflichtversicherung usw).