Bewertung von ARGE, Jobcenters, Sozialamt oder Arbeitsagentur in Thalhausen

Es wurden 1 Bewertungen in Thalhausen abgegeben.
Die Durchschnittsnoten lauten:
   Freundlichkeit: 5.0
   Kompetenz: 6.0
   Bearbeitungsdauer: 5.0
   Umgang mit Beschwerden: 6.0
   Erreichbarkeit der Mitarbeiter: 4.0
   Wartezeiten (beim Besuch des Amtes): 4.0
   Großzügigkeit bei der Auslegung von Rechtsvorschriften: 6.0
   Räumlichkeiten: 4.0
   Durchschnittsnote: 5.0

Die Kommentare:
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Ich wohne seit ca. 2 Jahren in Rheinland-Pfalz und habe bereits ALG
II-Leistungen in dem Bundesland bezogen, aus dem ich ürsprünglich stamme, da ich
leider psychisch erkrannt bin (posttraumatische Belastungsstörungen), aber so
etwas wie in Neuwied habe ich auf noch keinem Arbeitsamt/ keiner Arge erleben
müssen. Ich habe 6 Monate kein Geld erhalten und musste mit allen mir zur
Verfügung stehenden Mitteln darum kämpfen - zum Glück gibt es sehr hilfreiche
und kompetente Organisationen und Mitmenschen, die einem in der Not "wirklich"
zur Seite stehen! Und alles, was von der Arge an Leistungen verneint wurde,
stand mir dann am Ende doch zu. Wenn ich Widersprüche eingereicht hatte, kamen
Telefonanrufe meiner Sachbearbeiterin in denen sie mir sagte, dass sie mir doch
"ausdrücklich" mitgeteilt habe, dass ich keinen Anspruch hätte und und fragte,
was das jetzt solle und wie ich mir das vorstelle!!??? Insgesamt sind meine
Erfahrungen mit den Sachbearbeiter der Arge: Unfreundlichkeit, Inkompetenz,
Gleichgültigkeit und Unverschämtheiten, sowie Einschüchterungsversuche. Das
Gleiche kann ich leider auch nur über die Arbeitsvermittler sagen, mit denen ich
bisher zu tun hatte. Sämtliche Nachfragen und Bitten mir zu Helfen und alle
Erfüllungen meiner Auflagen, um endlich eine Umschulung beginnen zu können, sind
bis jetzt nur mit Hinhaltetaktiken beantwortet worden. Man sichert es mir zwar
zu, aber es passiert aus Grund x nichts! Leider!!! Man/Frau wollte mir sogar
trotz Reha (in der ich mich aus Krankheitsgründen befinde) einen 1-Euro-Job
aufdrücken. Auch eine Weiterbildungsmaßnahme von ca. 3 Monaten hätte die Arge
mir sofort bewilligt - die mir aber bedauerlicherweise keine berufliche Zukunft
gebracht hätte.....die ich aber dringenst brauche! Mein Fazit: Alles nur noch
über einen Anwalt regeln, sofern etwas nicht in Ordnung ist! Außerdem sind
meines Erachtens die Ämter falsch besetzt, weil dort ausschließlich Menschen mit
sozialen Kompetenzen hingehören, die helfen wollen und Situationen richtig ein-
und abschätzen können und nicht, aus welchem Grund auch immer, anderen Menschen,
die es schon schwer genug haben, das Leben noch schwerer zu machen! Es gibt eben
nicht genug Arbeit - manche Menschen müssen halt auf der Strecke bleiben. Soll
man/frau sie jetzt dafür auch noch bestrafen? Selbst wenn Arbeit wie Essen und
Trinken wäre....dann würde viele Menschen verhungern und verdursten!!! Zudem war
das, was die Argen treiben und was deutschlandweit diesbezüglich passiert, so
nach dem 2. Weltkrieg und mit der dadurch enstandenen Verfassung nicht gedacht.