Bewertung von ARGE, Jobcenters, Sozialamt oder Arbeitsagentur in Konstanz

Es wurden 126 Bewertungen in Konstanz abgegeben.
Die Durchschnittsnoten lauten:
   Freundlichkeit: 4.6
   Kompetenz: 5.0
   Bearbeitungsdauer: 4.6
   Umgang mit Beschwerden: 5.0
   Erreichbarkeit der Mitarbeiter: 4.7
   Wartezeiten (beim Besuch des Amtes): 4.2
   Großzügigkeit bei der Auslegung von Rechtsvorschriften: 4.9
   Räumlichkeiten: 4.2
   Durchschnittsnote: 4.6

Die Kommentare:
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Dieses Jobcenter scheint einen Narren an Psychiatern gefressen zu haben. Jetzt
nach 10 (!!!!) Monaten traf endlich der Bescheid gegen meinen Widerspruch für
eine Sanktion ein. "Wegen Ihrer kategorischen Ablehnung eines Psychiaters[...]",
blablablablabla. Der Psychiater wurde mir hinterrücks zugewiesen, nachdem man
mich sanktioniert hatte. Man versuchte mich davon zu überzeugen, dass man meine
allgmeine Einsatzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt beurteilen wolle. Auch als die
Einladung kam, wurde dort nicht erwähnt, dass es sich um einen Psychiater
handelte. Ich forschte nach und fand heraus, dass es sich um einen Psychiater
handelt. Weil ich ja erklärt hatte, dass ich 100 Prozent arbeitsfähig bin,
empfand ich dieses hinterlistige Aufdrücken eines Psychiaters als
Unverschämtheit. Ich erklärte dies und musste ihn nicht aufsuchen. Nun im
Bescheid, dass mein Widerspruch abgelehnt würde, die Erwähnung (übersetzt
ausgedrückt, nicht wörtlich) in ungefähr "tja wären Sie mal besser zum
Psychiater gegangen, jetzt müssen wir Sie leider sanktionieren". Mir fehlen die
Worte für eine solche Dreistigkeit, an der auch Ärzte beteiligt sind.


Fazit: Inkompetent, Reaktion schnell bei Kürzungen/Forderungen, langsam bei
Leistungen, Verhalten der Mitarbeiter frech bis unverschämmt, nachweislich
übergebene Unterlagen werden zigmal nachgefordert, gesperrt wird sofort auch
wenn der Fehler beim "Amt" liegt, völliges Negieren von Problemen wie z.B. keine
Mietzahlung aufgrund Sperrung, sinnlose Maßnahmen, Auslegung der Vorschriften
nach Lust und Laune und vor allem Projektion der eigenen Unfähigkeit auf die
Hilfebedürftigen. Allerunterste Schublade, Mitarbeiter wahrscheinlich aus
anderen Abteilungen/Ämtern strafversetzt oder als normale Verwaltungsangestellte
untauglich.


Es werden willkürliche Beliebige Unterlagen verlangt ! Leistungsbescheid
wiederspricht jeglicher Logik und ist völlig falsch, meine KdU mußte quasi von
mir Berechnet werden ! und mit Anwaltsdrohung erklärt werden damit sie Stimmte
!
Da frag ich mich doch wer wird eigentlich dafür bezahlt das er ausrechnet bzw.
es ins Programm eingibt was mir zusteht ?


Alles in Ordnung bis auf die nicht vorhandenen Parkplätze,
aber man richtet auch kein Amt in der Innenstadt ein.


Als ich heute auf dem Amt fragte, was Sanktion eigentlich brächte, außer dass
ich obdachlos würde, dann aber ein Buch darüber schreiben, wurde mir erklärt,
dass ich bei Obdachlosigkeit eingewiesen werden könne. Sie meinte die
Klapsmühle. Ich hoffe, allen Lesern ist klar, was diese Aussage meiner
Sachbearbeitung für eine politische Bedeutung und Tragweite hat. Die
Unterdrückung der Autorenfreiheit ist ein konkreter, definitiv anerkannter
Grund, in anderen, funktionierenden, Demokratien Asyl zu beantragen.


der einzige vorteilhafte Umstand ist die Tatsache, dass die Bushaltestelle
direkt vor der Tür liegt...


- sehr lange Bearbeitungszeit
- Mitarbeiter sind fast nie erreichbar


Teilweise hat mat hier das Gefühl, dass die eine Hand nicht weiß was die andere
tut. Hier scheint wirlich ein schwerwiegendes Kommunikationsproblem zu bestehen.



-warte seit 27. Januar 2011 auf die Bearbeitung meines Antrages auf
Mietübernahme, sowie einer Nachzahlung

-stets besteht eine Unklarheit, wer jetzt Ansprechpartner ist

-Auskünfte über kompetente Sachbearbeiter z.B. für Widersprüche erhält man nicht


Absluter leistungsabstieg
War bisher mit meiner Alten Bearbeiterin soweit zufrieden, aber hab leider eine
Neue arbeitsvermittlerin bekommen, totaler krampf seit 3 wochen wart ich darauf
das sie mir mal einen Bewerbungskostenersattungsantrag schickt, fehl anzeige !
Beim direkten Besuch hatte sie natürlich keine zeit, schade eigentlich bisher
war doch doch im großen und ganzen zufrieden aber das hier ist inkompetenz ich
kann mir auch net erlauben 3 Wochen für etwas zu brauchen !


Erst kein Geld überweisen, angeblich vergessen. Dann weist man die Person darauf
hin und man bekommt nur gesagt "Der Vermieter kann ja eh nichts machen, im
ersten Monat." Was sind das für Aussagen? Eine Frechheit. Ich möchte trotzdem
meine Miete pünktlich bezahlen. Wann die Mitarbeiter des JC Konstanz ihre Miete
oder Rechnungen bezahlen ist dabei mir egal.


Körperliche Einschätzungen der Leistungsfähigkeit werden freundlich vorgeschoben
(zur besseren Vermittlung in einen Arbeitsplatz). Es folgt eine Einladung zum
Psychiater, selbst die ist nicht offengelegt sichtbar, man selbst sollte immer
nachforschen, welcher Arzt auf dem Einladungs-Schreiben als Gutachter genannt
wird.

(Dies alles, nachdem man eine Sanktion erhalten hat. In Beleidigung, Schikane,
Sarkasmus und Zynismus nicht mehr zu toppen).


Freundlichkeit: Nicht unfreundlich, normale Freundlichkeit eben in einer
öffentlichen behörde
Kompetenz: Miserabel ich mußte meiner Bearbeiterin erklären was mir zusteht, und
2 Stellenangebote in 8 Wochen ist mau
Bearbeitungsdauer: 3 wochen für Anträge empfinde ich als normal
Umgang mit Beschwerden: Man reagiert wirklich schnell und korrekt auf
Beschwerden
Erreichbarkeit: Miserabel auf Mails wird nie geantwortet jedoch tut sich was
sich tun soll
Warte zeit wahr gut 5min. ist okay
Man klammert sich an seine rechte, meine Rechte nimmt man erst wahr nachdem ich
sie sozusagen s/w auf den Tisch lege. Alte Abgenutze Räume die ihren zweck
erfüllen nicht schön aber praktisch


Inkompetent.Menschenfeindlich.Unwillig.Nie erreichbar.Lange Wartezeiten,egal um
was es sich handelt.


selbst interne Richtlinien und Weisungen werden teilweise grob missachtet oder
in Bezug auf den Kunden möglichst restriktiv ausgelegt.
Ohne eigene rechtliche Kompetenz wären mir bereits mehrfach Leistungen gekürzt
oder ganz verweigert worden.


Leistungssachbearbeiter extrem unfreundlich, die selben unterlagen werden immer
wieder mehrfach angefordert und die Leistungen zurückgehalten. Bearbeitung von
berechtigten erstattungen nach 12 Monaten noch nicht geklärt.


Ich kann nur jedem raten sich gegen die menschenverachtenden Machenschaften des
JobCenters Konstanz zur Wehr zu setzen und zwar mit allen zur Verfügung
stehenden Mitteln. Es gibt einen sehr guten Rechtsanwalt in Konstanz, der gerne
hilft,es gibt zahlreiche Webseiten mit Muster-Widersprüchen, mit denen sich die
unfreundlichen, unkompetenten Sachbearbeiter beschäftigen lassen. Mein Tip:
Überprüfungsantrag stellen (geht bis zu 4 Jahre nachträglich) Ich selbst war
durch die Schuld des JC schon von Obdachlosigkeit bedroht und habe schon zwei
Verfahren vor dem Bundessozialgericht gewonnen.
Hätten die Mitarbeit die gesitige Kompetenz zur Reflektion, würden sie erkennen,
dass sie genau im selben Boot wie derjenige auf der anderen Seite des
Schreibtisches sitzen, aber soweit reichts leider nicht.
Wir müssen den Widerstand gegen dieses Machenschaften organisieren und unseren
Protest auf die Strasse tragen!!
Besser heute als morgen....


Inkometente Mitarbeiter (Telekom, Post usw.) verlieren Prozeße ohne ende...


Das Ding ist nicht zu toppen. Man wird süffisant angelächelt während man erklärt
bekommt; Ist mir doch egal wie du deine Tochter die nächsten 3 Monate ernährst!
( Anm. 30% auf 3 Monate weil ich angeblich einen Job verweigert habe!!) D.h. ich
habe pro Monat für Lebensmittel usw. 150€ zur Verfügung-für 2 Erwachsene und ein
15 Monate altes Kind!
Ich fühle mich Wertlos. Wie ein Krimineller behandelt. Habe keine Kontrolle mehr
über mein Leben. Endmündigt.
Danke Jobcenter Konstanz.


Was soll man da noch sagen... Aber die Schlagworte die mir sofort einfallen
sind; unwillig, frech, ahnungslos, erpresser, unfreundlich, schlampig, langsam
(absichtlich?. Eigentlich wird mann behandelt wie ein Krimineller. Muss auf
Ansage, Antanzen und Aussagen machen um Deren Fehler auszubügeln.Logisches
Denken-Fehlanzeige.


Jobcenter, die könnten einem eigentlich auch Chinesischen Terrakotta Figuren
gegenüber setzen - die tun auch nichts und was sie einem sagen können ist
mindestens 3000 Jahre alt. . . .


Ich nehme meine Sachbearbeiterin im Bezug auf die Hilfe zur Wiedereingliederung
raus! Die war sehr, sehr nett! Allerdings habe ich Dank meiner Sachbearbeiterin
für die Bewilligung des Antrags kein Geld! Mein Antrag wurde abgelehnt, weil
angeblich Dinge fehlten. Ich habe diese persönlich abgegeben und jetzt sind sie
verloren gegangen? Jetzt ist es meine Schuld? Unmöglich! Ich bin geschockt und
gedemütigt! Unfair und falsch! Wie kann ein großer weißer Umschlag verloren
gehen, den ich persönlich eingereicht habe? Ich verstehe die Welt nicht mehr!
Das schlimme ist ich weiß jetzt nicht wie ich meine Miete zahlen soll! Das ist
nicht zu fassen!


Bei diesen "Maßnahmen" geht es im wahrsten Sinne des Wortes um "Maß-Nahme" und
das leitet sich her aus "Maß nehmen". Der Arbeitsuchende wird mit der Lupe
sowohl psychisch als auch körperlich "vermessen", begutachtet, bewertet,
gecheckt und unter Generalverdacht gestellt. Beispiel einer Maßnahme: Immer
wieder wurden die Arbeitsuchenden vom Maßnahmeträger unter Vorgabe, daß sie
lernen müßten, Termine einzutragen und wahrzunehmen, dazu angehalten, ihre
Terminkalender mitzubringen und gemeinsam mit den Coaches durchzusprechen.

[Anmerkung: Hierbei handelte es sich nicht um Kinder, sondern um Erwachsene mit
teilweise ehemals beruflichen Spiteznkarrieren].

Natürlich absolut freiwillig. Wer nicht mitmachte (eventuell weil er seit seinem
11. Lebensjahr lernte, einen Terminkalender zu führen), bekam nach spätestens
ein paar Wochen die schon um einiges strengere Stimme zu hören: "Haben Sie Ihren
Terminkalender dabei??!!!".

Wer versucht, sich diesem System zu entziehen, wird beleidigt, bzw. darauf
aufmerksam gemacht, daß er dann eine Sanktion bekommt. Wer darauf nicht eingeht,
wird für psychisch krank erklärt.

Auch wenn derjenige durch die Situation psychisch erkrankt war, wird die
psychische Erkrankung vom Maßnahmeträger anderweitig gedeutet: "Paranoia,
posttraumatische Belastungsstörung, etwas nicht verarbeitet". Dazu die
Erklärung: "Wir haben vom Amt die Anweisung, eine Akte über Sie anzulegen und
Sie in Ihrer Wohnung abzuholen, sollten Sie hier nicht erscheinen". Weiter die
Erklärung, daß sie das natürlich nicht wollen. (Erinnert an "wir alle wollen das
ja nicht...." - und wem dieses Zitat etwas sagt, weiß, wovon hier die Rede
ist).

Zudem wurde erklärt: "Das Amt hat Anweisung gegeben, daß dies hier keine (!)
Wohlfühlmaßnahme ist". Komischerweise wird alles dem Amt in die Schuhe
geschoben. Es ist nicht nachgewiesen, daß die Anweisung, dies sei keine
Wohlfühlmaßnahme, überhaupt jemals kam oder vom Amt kam.

Durch diese gesamte Situation wird lediglich erreicht, daß manche Arbeitsuchende
höchst belastet werden und abends, wenn, dann überhaupt noch mit zitternder
Stimme bei irgendwelchen Arbeitgebern anrufen können, um sich zu bewerben.

Beschwerde beim Amt ist so gut wie zwecklos. Die Sachbearbeiter ergreifen
schnell Partei für den Maßnahme-Träger und beschweren sich, daß sie so kurz vor
ihrem Urlaub keine Zeit haben, sich um die Belange von Einzelnen zu kümmern und
überhaupt müsse der Einzelne sehr dankbar sein, daß er in diese Maßnahme dürfe.

[Anmerkung: Daß "der Einzelne" daraufhin den Verdacht bekommt, all die Strenge
und Härte sei tatsächlich vom Amt auferlegt worden, darf den Sachbearbeiter
nicht wundern].

Bei all dieser "Maß"-Nahme wird eines vergessen: Die Arbeitsuchenden wollten
eigentlich einen Job, und zwar einen Job, der im Rahmen ihrer Möglichkeiten
liegt. Sie wollten nicht gequält und gegängelt werden, nicht ausspioniert und
unter Generalverdacht gestellt, nicht beleidigt und nicht psychiatrisch
diagnostiziert.


Ich weiss nicht ob es "wollen" liegt oder am "können",es klappt leider sehr
selten etwas auf Anhieb.Das ganze Konzept ist unbrauchbar, klappt nicht mal in
der Theorie.
Schlechte Beratung,.....
Menschen in Not sind nur mehr "Statistik".
Es geht nur mehr ums reine Überleben.
Danke


Bei unserem letzten Besuch konnten wir uns, was Freundlichkeit, Pünktlichkeit
und Kompetenz angeht überhaupt nicht beschweren. Der Sachbearbeiter hat sich für
unsere Anliegen ausreichend Zeit genommen und uns auch eingehend beraten. Der
Verfasser war als Beistand bei einem Besuch dabei.


Die Arge verhält sich schlichtweg rechtswidrig. Anträge werden grundlos
abgelehnt.


AKTIVIERUNGSMASSNAHME ZUR BÜRGERARBEIT:

Maßnahmeträger und Jobcenter müssen lernen, den in ihren Augen wohl "depperten
Hartz-4-Empfängern" GENAU zuzuhören. Ein einziges Chaos, unorganisiert und
nervenaufreibend. Auskünfte werden gegeben und wieder zurückgenommen. Beispiel:
PRAKTIKUM. 4 - 6 Wochen seien möglich. Praktikumsplatz muss man selber suchen.
Hat man einen, erklärt man dem Arbeitgeber des Praktikums, dass 4 - 6 Wochen
möglich sind. Dieser stellt sich darauf ein - ZACK! Rudert der Maßnahmeträger
wieder zurück: "Jobcenter erlaubt nur 2 Wochen". Also wieder hin zum Arbeitgeber
des Praktikums und erläutern, dass man nun doch nicht 4 Wochen antreten kann.

Thema "ZUHÖREN": Erklärt man dem Maßnahmeträger, dass der Arbeitgeber des
Praktikums KEINERLEI Hoffnung auf Übernahme machte, eher STELLENSTREICHUNG für
die weitere Zukunft voraussagt, dann erwidert der Maßnahmeträger, man müsse sich
mal erkundigen, ob nicht doch eine CHANCE AUF ÜBERNAHME bestehe! (ZUHÖREN!!!!
Eine Minute vorher hatte man erklärt, dass KEINE Chance auf Übernahme
besteht!!!!!!!!!).

Keine Auskünfte über zukünftige Bürgerarbeit: Netto-Gehalt? Weiß man nicht!
Urlaub? Keine Ahnung.

Ein nervtötendes Absitzen der Zeit. Diplomierten und PROMOVIERTEN Teilnehmern
wie auch langjährigen Hundebesitzern und -kennern wird das Angebot gemacht,
ihnen zu erklären, wie sie sich auf HUNDE-AUSFÜHR-Dienste bewerben!!!!! Wie
paradox, denn gleichzeitig wird diesen anscheinend grenz-debilen Menschen
erklärt, sie müssten mehr Selbstwertgefühl an den Tag legen!!!! Man fühlt sich
wie ein Abiturient, dem man mal in aller Ruhe das Einmal-Eins beibringen möchte.
Eine verkehrte Welt, aus der man nur noch am Wochenende fliehen kann, um wieder
MENSCH zu werden!!!!!!!!!!!

SETZEN!!! SECHS!!!!


wenn die mitarbeiter ein bischen freundlicher gegenüber den kunden,die zum
größten teil nichts dafür können das sie hartz4 bekommen,und auch irgendwie
verstäntnisvoller für die situation der kunden hätte würde man auch anders über
das jobcenter denken.ich bin selber betroffen und mir wurde bis heute nicht
geholfen einen job zu finden.


Pendlerkosten werden erst ab 60 Kilometer Entfernung (einfacher Fahrtweg)
erstattet!!!! Vorsicht mit Teilzeitjobs im Niedriglohnsektor oder Minijobs. Das
alles könnte unter den Regelsatz rutschen und keiner zahlt einem das!!!! Man
zahlt drauf, weil man arbeiten geht und lebt dann weit, weit unter dem
Existenzminimum, das ja noch nicht einmal mit ALG-II abgedeckt ist!!!! Erst den
Rechner zur Hand nehmen, dann Vertrag unterschreiben und sonst gar nichts!!!!!


Ich w/Mitte 40. hatte in 4Jahren 4, bzw.5 zuständige Sachbearbeiter. Ich selbst
habe mich um eine Umschulung (Logopädin) bemüht und die Aufnahmeprüfung bei
beiden Schulen in Wohnortnähe bestanden. Leider hat das Jobcenter durch SEINER
Ablehnung meiner Bitte diese Umschulung verhindert. Ich mußte beide sicheren
Plätze leider wieder absagen!!! Im Jobcenterbescheid hieß es (Orig.ton
Ablehnungsbescheid: Die Dauer von 3Jahren der Ausbildung zur Logopädin sind
nicht angemessen und führen nicht zu einer zeitnahen Integration in Arbeit!!!!!
also = Ausbildung ist zu teuer, dauert zu lange und ich bekomme später sowieso
nichts. Für mich ist das Demotivation hoch 3!!!. Außerdem mußte ich ebenfalls um
eine 3mon. Weiterbildung mit begrenzten Plätzen kämpfen. Hätte ICH mit der
Schulsekretärin nicht eine Vorabanmeldung vereinbart, hätte ich durch die
Trägheit/Unfähigkeit des JobCenters KN wieder nichts erreicht. Übrigens habe ich
die Abschlußprüfung bestanden, war fähig morgens pünktlich zu sein und meine
Hausaufgaben richtig, und zeitgleich zu erledigen!!!!!!!
Ich habe ca. 1200 Bewerbungen geschrieben und ich glaube nicht mehr noch einen
Job zu finden, der mir ein eigenständiges/selbstbestimmtes Leben gibt und ich
nicht von einer Aufstockung mit Hartz IV abhängig sein werde.
Sehr ernste gesundheitliche Krankheiten kamen in den letzten 4 Jahren dazu.
Wirkliche Hilfe erwarte ich von unserem "Sozialstaat" nicht mehr. Das JobCenter
erschwert mir mein Leben zusätzlich. Ich habe nun einen 1,50€ der Caritas
zugeteilt bekommen. Diese stellt sich aber als "Zweigsstelle" des JobCenters
heraus. Die Caritas selbst hat garnichts, sondern vermittelt mich nur weiter!!!
Ich muß auch noch einen Vertrag mit der Caritas abschließen in dem PKT. wie
Arbeitsbeginn, Verhalten bei Krankheit, etc. vereinbart werden. Also ein
Arbeitsvertrag!!!! Außerdem ist dieser 1,50€ Job gar nicht
sozialversicherungspflichtig. Also fördert der Staat moderne Sklaverei und
leistet Mithilfe zur Verarmung. Wirklich sehr extrem SOZIAL



Ein unfreundliches und unkompetentes Personal im Jobcenter Konstanz, unterlagen
werden dort verorlen und erst innerhalb von wochen und sogar monaten erst
bearbeitet.


Amüsant, dass sich Arge-Mitarbeiter hier selber loben.;-)


Christliche Wohlfahrtsverbände, wie Caritas, Diakonie, AWO usw. wurden hier
bereits angesprochen, die in völlig weltlicher Manier auf der Kosten der Ärmsten
profitieren - dabei sollte man noch die Tafeln erwähnen -, Millionen-Geschäft
mit minderwertigen Lebensmitteln.

Ich möchte erwähnen, dass gemeinnützige Arbeit auch sinnvoll sein kann - dann
nämlich, wenn sie in Menschenrechts-Vereinen stattfindet, jedoch keineswegs als
1-Euro-Job, sondern als Passion. Dabei bleibt auch die Würde des Menschen nicht
auf der Strecke, und nie war Menschenrechts-Arbeit so wichtig wie heute in
Deutschland, angesichts der sozialen Ungerechtigkeit, die von Ausbeutern wie
christlichen Wohlfahrts-Verbänden so oft zitiert wird.

Als Menschenrechtler: angewiderte glatte 6


Ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit der Arbeitsagentur - weder bei
Antragsbearbeitung noch bei mail-Anfragen meinerseits. Ich hab immer schnell
Antwort und Bescheid erhalten.


Ich kann nur die Mitarbeiter beurteilen, mit denen ich zu tun hatte, aber im
Vergleich zu Singen, wo ich zuvor gemeldet war und wo man wie ein Angeklagter
behandelt wurde, haben in Konstanz alle Sachbearbeiter freundlich, wohlwollend
und korrekt gehandelt und zügig kommuniziert.


Pauschalisierte "Betreuung", Sanktionsinteresse, Rechtswidrigkeiten seitens der
ARGE. Vetternwirtschaft?


Arbeitsvermittlerin nicht gerade Freundlich aber doch höfflich. Ziemlich
inkompetent so wollte sie nix wissen von 1,50€ Jobs sondern reagierte erst als
ich ihr die Entsprechende Maßnahmen nummer unter die Nase hielt. Ich hab sagte
und schreibe 3 Monate gewartet bis meine Wohnungskosten endlich mal richtig
gebrechnet worden wahren und ich mein Geld hatte. Auf Beschwerten zum
Leistungsbescheid reagierte man auch innerhalb von 2 Wochen aber eben 2 mal
trotz beschwerde falsch. Mails an die Mitarbeiter wurden nach lust und laune
beantwortet und ans Telefon bekamm man die Leute nur dann wenn sie anriefen und
was wollten. Terminierung war top ! Wartezeiten unter 5 Minuten. Rechtsauslegung
war top so war es garkein Thema mal am WE nicht zuhause zu sein ohne gleich
Urlaub zu nehmen oder mal ne Woche hamburg wurde durchaus mit einem
"zugedrückten Auge" unter dem Tisch gehandelt. Räumlichkeiten wie eben Ämter
sind.


alles pünktlich, alles korrekt und vollständig abgegeben, ich komme meinen
Pflichten nach, immer noch keine Leistung nach fast 8 Wochen. Keine Reaktion auf
E-Mails, Erreichbarkeit sher schlecht... Wenn es ums drohen und kürzen geht sind
sie schnell aber wehe man braucht etwas von ihnen.


"Vereinbarung über die Teilnahme an einer Arbeitsgelegenheit zwischen
Caritasverband Konstanz e. V. als Maßnahmeträger und [Name 1-Euro-Jobber]:

[...]


§ 1 Vertragsdauer, Einsatzort und Arbeitszeit:

Beginn:[...]
Ende:[...]
Arbeitsbereich: [Berufsbezeichnung. Weiter keine genauere Beschreibung des
Tätigkeits- und Aufgabenbereichs]
[...]
Im Laufe der Beschäftigungszeit kann sich der Arbeitsbereich ändern. (Anmerkung:
Mit diesem Zusatz wurde die Zeile "Arbeitsbereich", sowieso schon ungenügend
erläutert, ad absurdum geführt).

[...]



§ 6 Abberufung / Beendigung der Arbeitsgelegenheit:

[...]
Eine Abberufung durch die Agentur für Arbeit allein oder eine Abberufung in
Absprache mit der Agentur z. B. bei wiederholtem unentschuldigten Fernbleiben,
Alkoholmißbrauch, Diebstahl oder auch längere Krankheit, etc. ist kurzfristig
möglich. [...] (Anmerkung: Verbesserungsvorschlag: "Eine Abberufung durch die
Agentur für Arbeit ist jederzeit möglich".)

Unterschrift Maßnahmeträger
Unterschrift 1-Euro-Jobber."

[Ende des Vertrags]

Der Vertrag, bzw. die Vereinbarung, ist anfechtbar aufgrund:

1. Fehlender Aufgaben- und Tätigkeitsbeschreibung und
2. Diskriminierung von Arbeitsuchenden des Landkreises Konstanz.


Keine ereichbarkeit der Mitarbeiter,offt werden drohungen aussgesprochen,kein
Wissen über die Grungesätze,bearbeitungs Dauer sehr lang,Besuch zu Hause obwohl
man keine Leistung bezieht unsw.


Schwangere werden nicht informiert über die Möglichkeit, Erstausstattung und
Schwangerenkleidung zu beantragen.
Sanktionen gegen Schwangere und Frauen mit kleinen Kindern führen dazu,, dass
Frauen nicht mehr in der Lage sind für ihre Kinder richtig zu sorgen, dass der
Verlust der Wohnung und damit Obdachlosigkeit droht Schwangere können sich nicht
mehr mit dem Notwendigen versorgen und geraten - auch durch den psychischen
Stress - häufig in eine Risikoschwangerschaft.
Dieser Umgang mit Familien ist unerträglich!


Arbeitsagentur weigert sich beharlich mich arbeitssuchend zu melden, trotz
persönlicher Vorsprache.
Vor der Bundestagswahl scheint es das vorrangige Ziel der Behörde zu sein die
Arbeitslosenzahlen "zu drücken".


Gleich, wie freundlich man behandelt wird, als ALG-II-Empfänger ist man immer
Mensch dritter Klasse und das war von der Regierung und von Herrn Hartz und
Konsorten auch genau so gewollt.


zu kompetenz: note 3, weil man glaubt, die chancen erhöhen sich für einen
arbeitslosen (fachkraft mit berufserfahrung und besten arbeits- wie
abschlußzeugnissen), wenn er ein 1-euro-job-zeugnis vorweist. man scheint somit
(absichtlich?) blind für das allgemein verbreitete denken der unternehmer und
personalchefs zu sein. die nämlich denken bei einem zeugnis eines 1-euro-jobs
nicht an "berufserfahrung", sondern an "ist ein arbeitsunwilliger hartzi, der zu
zwangsarbeit verdonnert wurde". aber hier ist auch die mangelnde kompetenz und
bodenlose naivität (oder ein gesellschaftliches ausgrenzungsziel?) der
hartz-4-entwickler und -planer zu erkennen.
rest ist soweit ganz ok, großzügigkeit bei der auslegung der rechtsvorschriften
natürlich nicht, es sind beamte, die täglich um ihren job bangen müssen, wenn
sie nur ein haarbreit großzügig sind.
schade allerdings, daß die 1-euro-jobber nach schulnoten bewertet werden.
schulnotenbewertung ist bekannterweise eines der härtesten und
leistungsorientiertesten, zugleich unflexibelsten bewertungssysteme und zur
integration von arbeitslosen, von sozialfällen, in not geratene, die absage nach
absage bei ihren bewerbungen bekommen, um ihre existenz bangen, teilweise
sowieso schon ruiniert sind, weil mit 100%iger sicherheit im rentenalter
grundsicherungsempfänger, somit schwerst belastet sind, nicht geeignet. das ist
unsozial und entspricht eigentlich den manieren bestimmter discounter, die immer
mal wieder per presse höchst negativ auffallen. die verteilen auch gerne
schulnoten. es ist entwürdigend und versetzt arbeitslose (bzw. angestellte) in
die bewußt herbeigeführte situation eines schülers. man fühlt sich
ausgeschlossen und nicht als vollwertige arbeitskraft, egal, wie die noten
ausfallen. alleine, daß man so beurteilt wird, sich somit auf schritt und tritt
beobachtet und benotet fühlt, ist ein ding der unmöglichkeit und ein
motivationshemmer ohne gleichen. die 1-euro-job-stellen, die billig für sich
arbeiten lassen, sollten solche bewertungen boykottieren. statt dessen machen
sie mit und behandeln somit ihre billigkräfte wie schüler. es sind ausgereifte,
erwachsene, lebenserfahrene, kämpfende, in not geratene menschen. es sind keine
schüler, keine idioten, keine deppen, keine sklaven. es sind mitarbeiter.
integriert sie endlich und hört auf, sie wie schüler zu behandeln. wir arbeiten
für euch.


ich fühle mich nicht als Kunde, sondern bin durch Zwang auf das job Center
angewiesen, da meine Rente nicht reicht. zum Glück habe ich ein Super
freundliche Sachbearbeiterin Fr xxx, wo ich Mensch bin und nicht nur eine
Nummer. Den Rest kann man vergessen hochnäsig, es verschwinden Akten u der Chef
ist nicht für seine "Kunden" da.
Der Kommentar wurde wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten von der Redaktion geändert!


Meine Arbeitsvermittlerin ist Super, Kompetent, freundlich und keine
Paragraphenreiterin!
Die Leistungsstelle ist lahmarschig und unkompetent,wäre in
der freien Wirtschaft kläglich gescheitert!
Ist unfreundlich und nie erreichbar!


Als Akademiker sollte ich an einem "Akademiker Coaching" teilnehmen. Dieses
"Coaching" beinhaltete Themen, die bereits schon während dem Studium abgedeckt
werden.

Nun soll ich an einer anderen Maßnahme teilnehmen, die noch sinnloser ist als
die Erste und weder zielführend noch für den wirklich arbeitswilligen und
engagierten Bewerber hilfreich ist.

Die Maßnahmen dienen letztlich dazu, die Arbeitslosenquote zu manipulieren.
Unterstützung gibt es keine bis kaum. Jobangebote innerhalb von 5 Monaten
sowieso nicht. Die Arbeitsmarktsituation wird weder berücksichtigt noch bedacht.
Statt dessen wird man als "Bittsteller" gedemütigt, entmündigt und einem
Häftling auf Bewährung gleichgesetzt. Würde, Menschlichkeit aber vor allem
Unterstützung sehen anders aus.

Note: 6.0


Kompetenz der Mitarbeiter ist geringfügig ausgeprägt, Beschwerden werden
meistens nicht bearbeitet, die Mitarbeiter sind in der Regel nicht zu erreichen,
Bearbeitungszeiten sind unangemessen lang, Rechtsvorschriften werden
grundsätzlich zum Nachteil des Kunden angewandt - dies sogar unter Zuhilfenahme
von falschen Sachverhalten


Das neueste ist, dass, wenn man Antragsformulare abholen möchte, darauf
verwiesen wird, man habe jetzt keine Zeit, und solle nächste Woche wieder
kommen. Dann steht natürlich auch das Datum der nächsten Woche auf dem Antrag
und erst ab da wird gezahlt. Ist das nicht rechtswidrig??? Beraten wird nur,
wenn man weiß, was man fragen muss - dann braucht man den Rat eigentlich nicht
mehr wirklich. Im SGB gibt es immer noch die Pflicht zur Beratung, oder?


Hochgradig unfreundliches,unkooperatives und inkompetentes Personal.


Das Jobcenter hat sich gebessert. Ich würde nicht das Jobcenter verklagen,
sondern die Firma, die sie jetzt aufgrund ihrer Erkrankung gekickt hat.


die junge dame, die letztes jahr mit frischer op-wunde zum putzen auf knien
verdonnert wurde (unter androhung der kürzung des hartz-4 um 30 %) überlegt sich
gerade, ob sie das amt auf schmerzensgeld verklagt, weil sie jetzt eine
geplatzte naht hat.


Schwangere werden zu Bewerbungen geschickt. Sachbearbeiter sehr unterschiedlich,
manche ganz freundlich, oft aber sehr unfreundlich.
Keine Information über zustehenden Mehrbedarf, z.B. in der Schwangerschaft.


Ist kein gutes Jobcenter. Die ganze Stadt ist Mist.


xxx
Der Kommentar wurde wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten von der Redaktion geändert!


Das kann passieren, wenn man beim 1-Euro-Job nicht auf sich selbst aufpaßt oder
nicht mit der ARGE zumindest versucht, zu verhandeln: Zitat aus Beamtenforum:
\"52 Jährigen Nachbarn haben sie zum Holzstämme stapeln geschickt Arbeitszeit ab
5 Uhr morgens, er ist da hin, jeden Tag, bei jedem Wetter...Ende vom Lied: der
Mann hat einen doppelten Bandscheibenvorfall und muss sich nun auch noch gegen
Krankenkassen und sein Job-Center wehren. Der war nie und nimmer für so einen
Job geeignet (sagt seine Krankenkasse), der hätte ja bloss machen sollen, wozu
er fähig war (sagt das Arbeitsamt) - der hat die Sicherheitsvorschriften nicht
beachtet (sagt das Gartenbauamt Berlin).\" Der ALG-II-Empfänger sollte bei
gesundheitlichen Bedenken gegen einen 1-Euro-Job grundsätzlich eine schriftliche
Erklärung an die ARGE abgeben, sonst zahlt die Kasse nämlich nichts. Und hier
sehen wir zitiert, daß selbst die ARGE in solchen Fällen (wenn\'s nämlich um
Geld geht) erklärt, daß man \"bloß machen soll, was man kann\". Also, liebe
1-Euro-Jobber: Tut niemals mehr, als ihr könnt, wenn ihr droht, im 1-Euro-Job
krank zu werden. Sonst hilft euch am Ende keine Krankenkasse und kein Amt.


Die Räumlichkeiten sind ok, das bringt aber nichts!
Selten so unfähige Sachbearbeiter getroffen. Bin jetzt nach dem Studium
arbeitslos und erhalte eine sog. "Akademiker-Beratung"... ist eine einzige
Lachnummer! Die haben keine Ahnung von meinem Studium und es wurden mir bereits
5 Termine abgesagt, weil die Sachbearbeiterin ständig krank ist...
Frage mich, was die mit Menschen machen, die nicht so gut deutsch können oder
keine Ausbildung haben!



Wer den Eurojob nervlich unbeschadet übersteht, muß einen Panzer wie ein
Nilpferd haben.


Von staatlicher Sicht ist das 1,-Eurojob-Konzept geklärt. Aus kirchenrechtlicher
Sicht wäre es interessant zu klären, ob ein Mitglied der evangelischen Kirche
überhaupt dazu verpflichtet werden darf, für Vereine der katholischen Kirche zu
arbeiten.


Was man hier liest, ist leider der Normalfall in fast allen Arges von
Deutschland. Die Mitarbeiter aber sind doch sehr freundlich. Ich glaube, daß
denen kaum Zeit gelassen wurde, sich ausreichend zu informieren. Da sollte ganz
schnell ein Konzept umgesetzt werden. Ganz schnell sollten die Gelder der
Arbeitsagenturen gerettet werden. Und so entsteht das totale Chaos, wen
wundert's? Kaum wurde je ein Verwaltungsapparat in Deutschland so schnell
hochgezogen, wie der von Hartz's Programm gegen die Arbeitslosigkeit.


Es könnte sein, daß es sich hierbei nur um eine Rechtsfolgenbelehrung ohne
Rechtsbehelfsbelehrung handelt. Widerspruch ist natürlich trotzdem möglich.
Allerdings stimmt es nachdenklich, wenn der Ein-Euro-Job mit einer zumutbaren
Tätigkeit gleichgesetzt wird. Hier scheinen Sinn und Zweck des Ein-Euro-Jobs
tatsächlich nicht begriffen worden zu sein.


die rechtsbehelfsbelehrung beim angebot eines ein-euro-jobs ist falsch. es wird
lediglich erwähnt, daß das amt berechtigt ist, das alg II um 30 % zu kürzen,
wenn "zumutbare tätigkeit" nicht angetreten oder aber wenn sie unterbrochen
wird. das amt hat somit den ein-euro-job mit jedem normal bezahlten job
(zumutbare tätigkeit) verwechselt. ein hinweis auf das recht zu widersprechen
bleibt in der rechtsbehelfsbelehrung völlig aus. der ein-euro-job verfehlt somit
in konstanz seine eigentliche aufgabe und wird als billigjob für interessierte
unternehmen mißbraucht. deswegen: note 6.


Was macht man eigentlich, wenn die Arbeitgeber einem im Guten anraten, mehr
Stunden beim Eurojob aufzuschreiben, als man geleistet hat, damit man (natürlich
nur im Guten) "mehr Geld hat"? Antwort: Man sagt natürlich "nein" und macht
nicht mit. Erste Grundregel im Arbeitsleben: Nie gemeinsam mit dem Arbeitgeber
den Staat bescheißen. Wenn man erwischt wird, wird der Arbeitgeber
hundertprozentig nicht zuzugeben, daß nun ausgerechnet ER den Arbeitnehmer dazu
angehalten hat, den Staat zu bescheißen, denn er ist ja nicht blöd und möchte
nicht bestraft werden. :-) Außerdem wird man erpreßbar und der Arbeitgeber hat
einen ziemlich in der Hand. Denkt dran: Es geht beim Eurojob um Steuergelder.
Dasselbe wäre es, wenn Ihr das Finanzamt bescheißt.


Stimmt. Und wenn man das den verantwortlichen Vermittlern berichtet, wird nicht
weiter darauf eingegangen, sondern dem Ein-Euro-Jobber erklärt, daß man schon
weiter dorthin müsse. Man wird also bewußt in Stellen vermittelt, die den
Ein-Euro-Jobbern erzählen, daß sie negative Energien (was immer das auch sein
soll) ausstrahlen und daß sie lernen müssen, zu dienen (was immer das auch
heißen soll). Deswegen gebe ich im Umgang mit Beschwerden eine glatte Sechs,
denn Arbeitslosigkeit und Armut werden mit "negativen Energien" verwechselt und
scheinbar fördernde Arbeitsverhältnisse werden mit einem
"Befehlshaber-Diener-Verhältnis" verwechselt. In der Großzügigkeit bei der
Auslegung von Rechtsvorschriften gibt es eine glatte Eins, denn ich bewerte
hiermit die Großzügigkeit gegenüber den Arbeitgebern.


Es gibt da eine(n) Arbeitgeber(in), der (die) einem beim Ein-Euro-Job sagt man
solle sich von seinen negativen Energieströmen befreien und lernen zu dienen.


SGB III, § 41 "Allgemeine Unterrichtung":

(1) Die Agentur für Arbeit soll Ausbildungsuchenden und Arbeitsuchenden sowie
Arbeitgebern in geeigneter Weise Gelegenheit geben, sich über freie Ausbildungs-
und Arbeitsplätze sowie über Ausbildung- und Arbeitsuchende zu unterrichten.

(2) Bei der Beratung, Vermittlung und Berufsorientierung sind
Selbstinformationseinrichtungen einzusetzen.

(3) Die Agentur für Arbeit darf in die Selbstinformationseinrichtungen Daten
über Ausbildungsuchende, Arbeitsuchende und Arbeitgeber nur aufnehmen, soweit
sie für die Vermittlung erforderlich sind. Daten, die eine Identifizierung des
Betroffenen ermöglichen, dürfen nur mit seiner Einwilligung aufgenommen werden.
Er kann auch die Aufnahme seiner anonymisierten Daten ausschließen. Ein
Arbeitsuchender, der Arbeitslosengeld [/ALG II] beansprucht, kann nur die
Aufnahme von Daten ausschließen, die seine Identifizierung ermöglichen. Dem
Betroffenen ist auf Verlangen ein Ausdruck der aufgenommenen Daten zuzusenden.
Die Agentur für Arbeit kann von der Aufnahme von Daten über Ausbildungs- und
Arbeitsplätze, die dafür nicht geeignet sind, absehen.

Mit anderen Worten: Eine Bewertungsskala über einen Eurojobber oder
ALG-II-Empfänger, oder aber ein dauerhaft verbleibendes Zeugnis über diesen,
sind unzulässig, insbesondere unzulässig in der Weise, in der er über die
Erhebung und Speicherung dieser Daten erst gar nicht unterrichtet wird. Von
seinem Recht, sich einen Ausdruck der aufgenommenen Daten zusenden zu lassen,
sollte er in jedem Fall Gebrauch machen. Und nun haben wir die Angelegenheit
hier höchst sachlich geklärt. :-)






HA! "Urlaubssucht"! Das gefällt mir. Dann sind ja die meisten deutschen
Angestellten suchtkrank. Aber das Amt in Konstanz kann nichts dafür, die haben
nur die Psychofibel von der Agentur für Arbeit übernommen. Und daß die Agentur
für Arbeit gerne von einer ganz neuen, noch nie erforschten Krankheit, nämlich
der Sucht nach Urlaub, schreibt, ist irgendwie logisch, oder? :-)


Ich finde auch, daß das Jobcenter in Konstanz die Schuld ziemlich bei den
Arbeitslosen und nicht am Arbeitsmarkt sucht. Wenn man auf ihre Homepage geht,
kann man etwas über Vermittlungsgehemnisse lesen. Das sind von denen aufgeführt
vier Stück: Suchterkrankungen, Überschuldung, psychische Erkrankungen und keine
Ausbildung. Dazu wird gleich noch eine kleine Fibel der psychischen Erkrankungen
gereicht, obwohl doch jeder weiß, daß man für so etwas lange studieren muß um
das zu beurteilen. Und von fehlenden Arbeitsplätzen als Vermittlungsgehemmnis
ist da überhaupt nicht die Rede. Wenn man das mit anderen Seiten der Jobcenter
vergleicht, wird da gar nicht von solchen Vermittlungsgehemnissen geschrieben.
Diese Homepages sind wirklich sachlich, die von Konstanz finde ich doch ziemlich
in eine Richtung bewertend, nämlich die Richtung, daß der Arbeitslose irgendwie
schuld sein muß an seiner Situation.


Ich war nicht gut beraten. Es gab keine Beratung, sondern bei einer Anfrage
wurde gleich mit dreißig Prozent Kürzung gedroht. Kommt wohl auf den
Sachbearbeiter an. Mein Antrag wurde nicht rechtzeitig bearbeitet. Ich mußte
neun Wochen warten bis das Geld kam. Aber das ist wohl bei allen Ämtern der
Fall.


Gute Beratung in sachlicher Atmosphäre, Antrag wurde rechtzeitig bearbeitet



Wichtiger Hinweis: Sollten Sie als Eurojobber in einen Verein vermittelt werden,
lassen Sie sich dessen Vereinssatzung und ein Mitgliederverzeichnis zeigen.
Jeder eingetragene Verein (Bezeichnung: "e.V.")muß über eine solche Satzung,
einen Vorstand und mindestens sieben Mitglieder verfügen.


ich spreche für unerfahrenheit und absolute inkompetenz. eine gewisse
freundlichkeit im umgang ist durchaus gegeben. manche mitarbeiter sind sogar
ausgesprochen freundlich. aber die bewertung und benotung nach üblichen
kriterien des arbeitslebens ist höchst kritisch zu betrachten. beispiel:
ungelernte kraft ohne jede weitere ausbildung wird als eurojobber eingesetzt.
erste erfahrungen im berufsleben werden überhaupt erst gesammelt. fehler
passieren, etc., etc., etc. aber ungelernte kraft hält maßnahme bis zu ende
durch. was passiert nun, wenn sie nach den üblichen bewertungskriterien des
normalen arbeitslebens benotete wird? sie wird automatisch unterbewertet, weil
ihre gesamte situation nicht erfaßt wird: arbeitslos, mittellos und chancenlos,
weil ohne ausbildung. lösungsweg: selbstverständlich (!!!!!) erhält diese kraft
ein zeugnis, das im üblichen arbeitsleben der note 1 entspricht! jede form der
strenge und scheinbar realen bewertung ist unangebracht, übertrieben
schulmeisterlich und unsozial, denn: besagte ungelernte kraft sollte
ursprünglich eine chance bekommen, sich in den ersten markt zu integrieren.
bewirbt sie sich nun mit folgenden unterlagen: keine ausbildung, keine
berufserfahrung, aber berufserfahrung im eurojob, nur diese wird mit
beispielsweise nur note 2 oder 3 bewertet, wurde sie wieder in die situation
versetzt, weiterhin keine chance auf dem ersten markt zu haben! welcher
unternehmer stellt eine kraft ein, die bisher ohne ausbildung, ohne
berufserfahrung nun aus einer ersten arbeitsgelegenheit als eurojobber mit
zeugnisnote 2 oder 3 hervorgeht? natürlich kein unternehmer dieser welt!deswegen
spreche ich von inkompetenz und bewerte das auch entsprechend, denn beteiligte
verantwortliche scheinen weder die lage des arbeitsmarktes, noch die lage der
eurojobber, noch die allgemeine politische und wirtschaftliche lage auch nur
ansatzweise begriffen zu haben. anderes beispiel: diplom-ingenieur wird zu
gartenarbeit herangezogen. wie steht er auf dem ersten markt da, wenn er ein
eurojobzeugnis dieser tätigkeit vorweist, das nicht mit note 1 bewertet wurde?
das zeugnis ist für seinen weiteren werdegang nicht nur beschwerlich, sondern
vernichtend. zudem gerät er in den in der bevölkerung mittlerweile
eingeschlichenen generalverdacht, er sei zur "zwangsarbeit" herangezogen worden.
das stellt ihn in das schlechte licht, ein faulenzer oder ähnliches zu sein.
selbstverständlich sollte jede freiwillig angetretene eurojob-tätigkeit im
arbeitszeugnis auch dementsprechend mit note 1 und nur note 1 bewertet werden,
besser noch, die freiwilligkeit wird natürlich (!!!) im zeugnis erwähnt. wo
maßnahmen vorherrschen, die den hier beschriebenen gleichen oder ähneln,
herrscht eine gefährliche gratwanderung hin zur verletzung unserer grundrechte
vor: 1. Grundgesetz, Art. 12, Abs. (2) "Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit
gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle
gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht". Dazu die
Menschenrechtskonvention, 5. Grundgesetz, Art. 4: "(1) Niemand darf in Sklaverei
oder Leibeigenschaft gehalten werden. (2) Niemand darf gezwungen werden, Zwangs-
oder Pflicharbeit zu verrichten. (3) Als "Zwangs- oder Pflichtarbeit" im Sinne
dieses Artikels gilt nicht: a) jede Arbeit, die normalerweise von einer Person
verlangt wird, die unter den von Artikel 5 der vorliegenden Konventionen
vorgesehenen Bedingungen in Haft gehalten oder bedingt freigelassen worden ist;
b) jede Dienstleistung militärischen Charakters, oder im Falle der Verweigerung
aus Gewissensgründen in Ländern, wo die als berechtigt anerkannt ist, eine
sonstige anstelle der militärischen Dienstpflicht tretende Dienstleistung; c)
jede Dienstleistung im Falle von Notständen oder Katastrophen, die das Leben
oder das Wohl der Gemeinschaft bedrohen; d) jede Arbeit oder Dienstleistung, die
zu den normalen Bürgerpflichten gehört."


Endlich stehen sie auf, die jungen Leute. Wurde auch höchste Zeit und wenn wir
Rentner und Arbeitslosen uns zusammentun, dann wird es wieder schön in
Deutschland.


keine tollwutimpfung beim einsatz von hartz-4-empfängern zur pflege kranker
wildtiere. logisch, arbeitgeber hat auch keinen staatlich geprüften tierpfleger
eingestellt, der auf so etwas achten müßte. interessiert hier im dorf keine sau
(entschuldigung für diesen ausdruck). note 6 ist hier untertrieben. ungeimpfte
personen überleben eine tollwut so gut wie nie. also note sechs minus.


Nicht nur ehemalige ALG-I-Empfänger, auch ehemalige Nix-Empfänger sollten nie
wie irgendeine Art "Untermenschen" behandelt werden, aber das haben wir hier ja
nun zur Genüge abgewendet und diskutiert. Viva la democracia.


Noch ein Anhaltspunkt für Betroffene: Wer z. B. auf dem Amt für ALG I als gut
qualifiziert und eigentlich leicht vermittelbar bewertet wird, dann aber trotz
Massen an Bewerbungen keine Stelle findet, weil wir eine hundsmiserable
Arbeitsmarktlage haben, dann durch Zeitverlust in ALG-II und / oder eine
Maßnahme der ARGE rutscht, sollte sich keinesfalls einreden lassen, daß er nun
plötzlich als schwerst vermittelbarer Fall oder als nicht mehr vermittelbar
gilt. Auch auf dem Amt für ALG I wurden Bewerbungsunterlagen, Anschreiben und
Arbeitsmoral geprüft. Es darf nicht sein, daß ehemalige ALG I-Empfänger von
einem Tag auf den anderen, nämlich ab Beginn des ALG-II, zu einer Art scheinbar
unmündiger "Untermenschen" degradiert werden. Laßt Euch das nie gefallen und
wendet Euch zur Not beschwerend an das Amt für ALG-I, Eure dortigen ehemaligen
Sachbearbeiter u. ähnliches. Sie könnten als Fürsprecher und Mediatoren zwischen
Euch und dem Amt für ALG II fungieren.


Fragt sich auch, wie aussagekräftig ein Zeugnis nach einer bestimmten kurzen
Arbeitszeit überhaupt ist. Selbst im normalen Arbeitsverhältnis ist es für
Unternehmer frühestens ab vier bis sechs Monaten möglich, ihren Angestellten ein
aussagekräftiges, reales Zeugnis auszustellen. Dies verwenden sie als
Hauptargument, wenn ein in der Probezeit ausgeschiedener Mitarbeiter ein Zeugnis
verlangt. Meist kommen sie damit durch. Möchte allerdings der ALG-II Empfänger
ein Zwischenzeugnis, um seine Chancen auf dem Markt zu verbessern, dann hat er
selbstverständlich das Recht, dieses zu verlangen, denn Ziel ist ja eine
Integration in den ersten Markt. Hier stellt er eine besonders schutzbedürftige
Gruppe an Arbeitnehmern dar und gilt nicht als Angestellter im eigentlichen
Sinne.


man darf widerspruch gegen einen eurojob einlegen wenn: 1. arbeitsort, art und
umfang der tätigkeit nicht genau festgelegt sind, 2. arbeitszeit und
wöchentliche verteilung der arbeitszeit nicht genau festgelegt sind, 3.
gesetzliche arbeitschutzbedingungen nicht eingehalten werden, 4. die
eingliederungsmaßnahme nicht individuell und sinnvoll auf den eurojobber und
seine fähigkeiten zugeschnitten ist. laut dgb wußten im letzten jahr noch nicht
einmal 50 prozent der vermittler, was ihr eurojobber in seinem job überhaupt für
tätigkeiten verrichtet. man schlampt bei der kontrolle der unternehmen und ist
doppelt streng in der kontrolle der arbeitsuchenden. note 6.


Geht's noch? 1-Euro-Jobs sind NACHRANGIGES Instrument der Wiedereingliederung.
Das bedeutet, es sollte das LETZTE Mittel sein, jemanden wieder einzugliedern.
Die Hartz-Gesetze sind hier sogar sehr deutlich ausgedrückt und wenn eine Arge
so etwas macht, wie hier beschrieben, dann ist das nicht mehr lustig und dann
geht es auch nicht mehr um "och Kinder, nun streitet doch nicht". Es geht hier
um die Gesundheit von Arbeitslosen. Das ist ernst! Und wenn jemand körperlich
nicht auf der Höhe ist, darf da überhaupt kein Zwang bestehen! Das kann böse
enden! Wir leben hier nicht im Mittelalter, wir schimpfen uns noch immer
Rechtstaat! Note 6, ist doch klar!


Nein, ich finde, ihr seid zu weich. Laut SGB II, § 16 Absatz 3 heißt es doch:
"[...](3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können,
sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden.[...]". Von Zwang und Zeugnissen
ist hier nicht die Rede. Es geht nicht um eine Aufgabe, die der Arbeitslose zu
erfüllen hat, sondern es ist eine Aufgabe des Amtes, die zugunsten des
Hilfsbedürftigen ausgeführt werden muss. Wie kann es denn sein, daß jemand sich
freiwillig zu einer Aufgabe meldet, bzw. darum bittet, Arbeit zu bekommen, und
sich dann auf einmal in einer Mühle aus Zwang, Bewertung und Druck wieder zu
finden, als sei er der arbeitsunwilligste Mensch aller Zeiten? Das muß ein
Alptraum sein, den ich niemandem gönne! Tut mir leid, ich muß hier Note 6
vergeben.


eine winzige anfrage im juristenforum hat hier einen sturm der entrüstung und
ratschlagung ausgelöst. verstehe ich sehr gut, denn fast täglich schlagen wir
juristen uns mit genau diesen problemen herum und natürlich haben wir das den
äußerst schwach formulierten hartzgesetzen zu verdanken. aber herrschaften, laßt
gnade walten, hier ein ebenfalls kleines gegengewicht: note 1. auch wir juristen
wollen gerecht bleiben und nicht über die stränge schlagen.


HAAHAA! Sehr witzig! Dann versucht ihr aber mal als Arbeitslose, den Ansprüchen
der Ämter gerecht zu werden! Auch eine der schwersten Aufgaben Deutschlands.
Trotzdem kleines Gegengewicht: Note 1.


Versucht ihr mal, als ARGE den Ansprüchen von Hartz gerecht zu werden, ohne
Fehler zu machen! Das ist eine der schwersten neuen Aufgaben Deutschlands. Auch
Gegengewicht: Note 1.


genau! das sind doch keine bösen menschen, die sind doch selbst nur opfer eines
systems. die sind halt restlos überfordert. das haben auch die dem hartzi zu
verdanken, die können doch nichts dafür. auch gegengewicht: note 1.


Och Kinder, nun streitet doch nicht! Gegengewicht: Note 1.


Das ist eine rechtlich äußerst bedenkliche Situation. Explizit heißt die
Rechtsprechung: Der Eurojobber hat das Recht, sich ein Zeugnis / Zwischenzeugnis
ausstellen zu lassen. Dies impliziert nicht automatisch das Recht der ARGE, sich
eben diese Unterlagen über den Eurojobber ausstellen zu lassen, geschweige denn,
sie für unbestimmte Zeit zu verwahren. Der Eurojobber, oder aber ehemalige
Eurojobber, hat zudem nicht die Pflicht, Arbeitszeugnisse der ARGE auf dem
ersten Markt vorzuweisen. Zeugt es nach seinem eigenen Ermessen von einer
Unterqualifizierung, die seinen bisherigen beruflichen Werdegang in schlechteres
Licht stellt, ist ihm, wie jedem Bewerber des ersten Marktes, zu empfehlen, eine
bessere Bewertung gerichtlich durchzusetzen oder aber das Zeugnis keiner
weiteren Bewerbung beizufügen. Die ARGE fungiert zwar auch als Prüfstelle der
Arbeitswilligkeit und -fähigkeit eines Hartz-4-Empfängers, jedoch darf sie nicht
dahingehend enden, daß Eurojobber auf Knien vor ihren Arbeitgebern herzurutschen
haben, denn auch für jede Reinigungstätigkeit sind vom Arbeitgeber die
entsprechend geprüften Arbeitsgerätschaften zur Verfügung zu stellen. Ich stelle
hiermit die Empfehlung zur Debatte, daß insbesondere verunfallte
Hartz-4-Empfänger über den Unfallhergang befragt werden sollten, um öffentliche
Gelder unserer Krankenkassen nicht weiter in eventuell ungerechtfertigter Weise
zu belasten.


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Da wünscht man sich, daß die Herrschaften Diplom-Sozialpädagogen nur ein
einziges Mal mit einer siebzehn Zentimeter Schmisse im Bauch auf Knien den Boden
wischen müssen..............Mit Gruß an meine gebeutelte, über alles geliebte
Freundin, noch im März diesen Jahres auf dem OP-Tisch dem Tod von der Schippe
gesprungen. Note 6.


Das war das Sozialgericht Berlin. Hier noch ein Urteil des Landessozialgerichts
Hamburg: Aus dem Beschluss vom 11.07.2005 (S 54 AS 405/05 ER): "Auf die
Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluss des Sozialgerichts vom 2. Juli
aufgehoben. Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs des Antragstellers von 18
Mai 2005 gegen den Bescheid der Antragsgegnerin vom 10. Mai 2005 wird
angeordnet. [...]" Leitsatz des Gerichts: "Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit
eines Absenkungsbescheides wegen der Weigerung, eine Arbeitsgelegenheit
aufzunehmen, ist u.a., dass das Arbeitsangebot hinsichtlich Art der Tätigkeit,
zeitlichen Umfangs und zeitlicher Verteilung hinreichend bestimmt war."


Für alle, die sich weiter nicht mehr aufregen möchten, hier ein Gerichtsurteil:
"Aus dem Beschluss vom 18.07.2005 (S 37 AS 4801/05 ER): "Es wird festgestellt,
dass die Zuweisung des Antragstellers in die Arbeitsgelegenheit "Integration für
Jugendliche U 25 mit Förderbedarf, für Jugendliche ohne Beruf" bei der XXX auf
der Grundlage der Angebotsschreiben vom 7.3. und 18.5.2005 sowie der zwischen
dem Maßnahmeträger und Antragsteller abgeschlossenen Vereinbarung rechtswidrig
ist. [...]" Das Gericht befand, dass bei einer Vergabe der Arbeitsgelegenheit
ohne vorherige Prüfung derselben auf ihre Zusätzlichkeit, Gemeinnützigkeit und
Sinnhaftigkeit willkürlichen und sinnlosen Hilfsarbeiten Tür und Tor geöffnet
sei. Bei einer so gravierenden Verletzung maßgebender Standards könne die
Maßnahme ohne Sanktion abgebrochen werden."


Was ist das hier für eine Aktion? Rechtfertigender Notstand. Wem nicht geglaubt
wird, daß er auf Knien den Boden einer Privatperson putzen mußte, kann ein
schlechtes Zeugnis erwarten. Zumindest schlechte Bewertungsnoten, die dann im
Betrieb verbleiben oder eventuell weiter gereicht werden. Mangelnde Kontrolle
der Einsatzbetriebe wird auf diese Weise unter den Teppich gekehrt.
Arbeitsunwille und Verlogenheit werden unterstellt. Auf Kosten eines
Arbeitsuchenden zur Rettung der Ehre einer caritativen Vereinigung. Zu spät, die
Revolution hat hier stattgefunden. Man lernt dazu und "was du nicht willst, das
man dir tu, das füg auch keinem anderen zu". Note 6.


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ps. Und man wußte bei der caritativen Vereinigung von besagter schwerer
Operation. Also auch hier: Keine Achtung, keine Ehrung, kein roter Teppich,
sondern Prüfung, Zweifel, Unglaube, Druck und Bewertung. Ziemlich schonungslose
Vorgehensweise, würde ich mal sagen. Ziemlich skandalös. Note 6.


Ich mach mit, denn man hört von 1-Euro-Jobbern, daß sie hier in einen "Verein"
vermittelt werden, sich dann aber in einem Privathaushalt wieder finden, den sie
auf Strümpfen ("Bitte ziehen Sie die Schuhe vor der Türe aus") betreten müssen.
Abgemacht war eine Hospitation. Wochenends jeweils sechs Stunden. Scheinbar
Büroarbeit. Statt dessen: Jeweils acht Stunden. Mit einem 20 auf 20 cm kleinen
Putzlappen putzen sie (zunächst freiwillig, man möchte ja nicht negativ
auffallen und befürchtet Kürzungen der Hartz-4-Gelder) eine gesamte
Privatwohnung und zwar: AUF KNIEN!!! Die "Chefin" dazu: "Putzen Sie hier und
putzen Sie da noch und diese Ecke da hinten müsste auch noch geputzt werden!".
Was sagt die freundliche caritatvie Vereinigung dann im Beschwerdegespräch?
Siehe oben, hier gab es bereits einen Kommentar: Sie glaubt einem nicht, was man
erzählt, man sei der erste, der sich beschwert und alle anderen hätten
Büroarbeiten erledigt. Was nun? Ist man anstelle von Dieb, Krankmacher oder
Suchtmensch ein notorischer Lügner?! Denkt man sich so etwas aus? Besonders
skandalös: Man meldete mich freiwillig (!), zumal man schlicht gerne arbeitet,
auf einen 1-,Euro-Job, dies nach einer schweren Operation, mit deren Fogen man
noch heute zu kämpfen hat, darf dann auf Knien einen Privathaushalt putzen und
stößt dann auf große Augen Unglauben, während man mit massiven Narbenschmerzen
zu kämpfen hatte. Wie gesagt: Ich mach' mit: Note 6!!!!


diejenigen, die sich freiwillig melden, weil sie ihr engagement und ihre
arbeitsbereitschaft einsetzen möchten, für einen wohltätigen zweck, denn es
heißt "ehrenamtlich mit aufwandentschädigung", müssen sich total (!!) verar....
vorkommen, wenn sie erfahren, daß hinterher ein schulnotenzeugnis über sie im
betrieb verbleibt. frage: in welchem ehrenamt in deutschland, das nicht von
hartz-4-empfängern, sondern von beispielsweise älteren damen und ehefrauen
ausgeübt wird (nachbarschaftshilfe, hospizarbeit, etc.), werden diese
ehrenamtlichen helfer per schulnoten bewertet?! antwort: in keinem!! jeder
hartz-4-empfänger, der sich freiwillig zu einem ehrenamt auf 1,-euro-basis
meldet, sollte aus jedweder benotung herausfallen, man sollte ihm den
sprichwörtlichen roten teppich ausrollen, denn diese menschen sind viel, viel
wert! auf diese weise, d. h. mit unterstellung von diebstahl, etc., mit
schulnotenvergabe, macht man sie und ihre motivation endgültig und für alle
zeiten kaputt. ein ehrenamt wird es für diese leute nie wieder geben. es wird
das letzte "ehren"-amt sein, das sie angetreten haben, denn hier herrscht keine
ehrung, sondern verar..... vor. note 6!!!


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Den Kirchen und ihren Wohlfahrtsverbänden brechen doch die Einnahmen weg.
Wahrscheinlich ist Hartz-4 eine willkommene Gelegenheit, ihre Kasse
aufzubessern. Sie vergessen dabei, daß sie sich mit dem Staat solidarisieren,
schlimmer noch, mit dem Konzept eines VW-Vorstands, der in Prostituiertenaffären
und Untreuevorwürfen verstrickt ist. Aber nun, anstatt ihren großen
Auslegungsspielraum der Hartz-4-Gesetze zu nutzen und ein bißchen Solidarität
mit Langzeitarbeitslosen walten zu lassen, machen sie kräftig bei Hartzens
Ansprüchen mit. Längst weiß doch jeder, daß das 1-Euro-Job-Konzept zu
Massenarbeitskräften auf dem Billigstlohnsektor pervertiert wurde. Anstatt daß,
wie ursprünglich erklärt wurde, Arbeitslose nach ihrem 1-Euro-Job vom Betrieb
übernommen werden und ihren Fuß wieder im ersten Markt haben, werden sie mit
einem Arbeitszeugnis wieder auf den Markt geschickt, als sei nichts gewesen. Es
ist eine billige Entschuldigung, denn jeder weiß, daß selbst ein Bewerber mit
hervorragenden Arbeitszeugnissen kaum noch Chancen hat, aus der Arbeitslosigkeit
heraus wieder einen Job zu finden. Ein Bewerber mit einem 1-Eurojob-Zeugnis hat
überhaupt keine Chance mehr auf dem ersten Markt. Anstatt hier "Stopp, wir
machen hier nicht mehr mit" zu rufen, riechen Wohlfahrtsverbände den großen
Reibach und besitzen zudem noch die FRECHHEIT (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!), ihren
Billigstarbeitern Diebstahl und weiteres zu unterstellen. Zum allerletzten Übel
gehört dann noch ein geheimes Schulnotenzeugnis, das beim Wohlfahrtsverband
verbleibt. Hier klafft eine riesen Gesetzeslücke, denn weder Betriebsräte noch
Datenschutzbeauftragte der Unternehmen fühlen sich zuständig für diese
Unterlagen der ehemaligen Hartz-4-Billigjobber. Wer überwacht sie? Wie werden
sie weggeschlossen? Wer bekommt sie zu lesen und wer ist an der Notenvergabe
beteiligt? An wen werden sie weiter gereicht? Eiskalte Welt in Deutschland!
Kirche und Staat gemeinsam: Immer feste druff auf die Ärmsten der Armen. Das ist
das Ende der Demokratie. Note 6.


hier noch ein urteil des bundesverfassungsgerichts: Verbot der
Vorratsdatenspeicherung "Ein Zwang zur Angabe personenbezogener Daten setzt
voraus, dass der Gesetzgeber den Verwendungszweck bereichsspezifisch und präzise
bestimmt und dass die Angaben für diesen Zweck geeignet und erforderlich sind.
Damit wäre die Sammlung nicht anonymisierter Daten auf Vorrat zu unbestimmten
oder noch nicht bestimmbaren Zwecken nicht zu vereinbaren. Auch werden sich alle
Stellen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben personenbezogene Daten sammeln, auf
das zum Erreichen des angegebenen Zieles erforderliche Minimum be schränken
müssen." (BVerfGE 65, 46)Note 6.


oooooooooh meeiiiin gott!!! hat man in der schule nicht gelernt, daß das
anhäufen geheimer daten verfassungswidrig ist????!!!! es geht hier nicht um eine
PERSONALAKTE, denn die ein-euro-jobber sind ja betonterweise KEINE angestellten,
es geht hier um hochsensible daten einiger menschen, die unter androhung der
kürzung von existentiell wichtigen geldern arbeiten müssen. wir sind hier nicht
xxx, wir sind hier die ARGE. daß diese ARGE hier so an den pranger gestellt
wird, geschieht ihr recht, und daß ihre tollen heimlich gesammelten schulnoten
niemals verwertet werden können, dafür sorgt die echte demokratie, nämlich die
freie meinungsäußerung hier im netz. paff! ohrfeige: ich schließe mich an: note
6!!! :-))
Der Kommentar wurde wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten von der Redaktion geändert!


Als Jurist kann ich allen Betroffenen nur anraten: Halten Sie sich tunlichst von
dieser scheinbar caritativen Vereinigung fern, melden Sie sich keinesfalls
freiwillig zur Tätigkeit in einem Ein-Euro-Job. Hier wird eine ganze
Bevölkerungsgruppe unter einen unglaublichen Generalverdacht gestellt, den sie
schlimmerweise auch noch vertraglich zu besiegeln hat. Hierbei handelt es sich
entweder um eine absolute Inkompetenz der Verantwortlichen, oder aber um die
bewußte Ausgrenzung aller Hartz-4-Empfänger aus unserer Gesellschaft. Sollten
Sie zu einer Ein-Euro-Tätigkeit herangezogen werden, prüfen Sie Ihren
Arbeitsplatz peinlichst genau. Er muß sämtlichen arbeitsschutzrechtlichen
Bestimmungen aller Arbeitsplätze in Deutschland entsprechen. Erkundigen Sie sich
nach Ihren Rechten: Ihre Arbeitsbedingungen müssen denen aller Festangestellten
entsprechen. Gibt es keine weiteren Angestellten, so prüfen Sie, ob Sie für eine
Privatperson oder ein Unternehmen arbeiten müssen. Handelt es sich um eine
Privatperson, ist dies unzulässig. Handelt es sich um ein Unternehmen, so müssen
auch hier die üblichen Arbeitsbedingungen gem. Gesetz vorherrschen. Bedenken
Sie, daß die caritative Vereinigung für jeden Ein-Euro-Jobber, den sie
vermittelt oder einstellt, monatlich mehrere hundert Euro erhält. Sollten diese
hunderte von Euro dazu dienen, Ihre zukünftigen Chancen endgültig zu
untergraben, Sie zu diskriminieren oder gesellschaftlich abzustempeln, ziehen
Sie unbedingt vor Gericht! Note 6.


Ich bin Familienvater und Angestellter eines bekannten Pharmaunternehmens in
Konstanz. Das ist jetzt schwer am wackeln, wir wissen nicht, ob wir unsere
Arbeitsplätze behalten werden. Muß ich dann in eingen Jahren auch so einen
Vertrag unterschreibenß?! Ich hoffe nicht! Note 6.


die klausel, daß man wegen diebstahls, etc. abberufen werden könnte, ist
vollkommen überflüssig, weil sie vertraglich nicht festgesetzt werden muß,
sondern auf gesetzlicher grundlage jederzeit von jedem arbeitgeber genutzt
werden kann, allerdings nur im falle, daß der arbeitgeber den diebstahl auch
nachweisen kann. so eine klausel in einen dienstvertrag zwischen ARGE und hartz
vier empfänger zu schreiben, bedeutet letztendlich nichts anderes, als dem hartz
vier empfänger zu zeigen, was man von ihm hält und was man von ihm erwartet. es
ist eine unverschämtheit ohne gleichen, die an die methoden einer in einem
schwarzbuch bekannt gewordenen supermarktkette erinnert, die ihren zu teuren
angestellten oder ihren angestellten, welche einen betriebsrat fordern,
kurzerhand diebstahl und ähnliches unterstellen, um sie los zu werden, sie in
kreuzverhöre nötigen, die mehrere stunden andauern und in denen die angestellten
mehreren vorgesetzten hilflos ausgeliefert sind. hier geht es um diffamierung
und diskriminierung. note 6.


Denen sollte man dasselbe Schicksal von Miolionen Arbeitslosen gönnen!!!!! Die
sind sich ihrer Sache zu sicher die denken, daß jeder Arbeitslose Schuld an
seiner Situation haben muß oder unfähig sein muß sonst wäre er ja nicht
arbeitslos. So denken die, sonst würden sie den Arbeitslosen nicht solche Sachen
wie Diebstal unterstellen würden so etwas gar nicht erst befürchten, wenn sie
einen Arbeitslosen zum 1 eurojob einstelen. Hat man die nicht geschult? Was sind
das für Typen?!


Notenvergabe? Das ist ja wohl eines der primitivsten, undifferenziertesten
Systeme. Für gesellschaftliche oder berufliche Integration vollkommen
ungeeignet. Wenn irgendwelche Bewertungen oder Zeugnisse der ARGE und ihrer
1-Euro-Träger eure bisherigen Leistungen, Abschlußprüfungen und Arbeitszeugnisse
nach unten ziehen, könnt ihr beim Sozialgericht Klage dagegen einreichen.
(Rechtsberatung für 10,- Euro gibt es übrigens in jeder Stadt bei den Amts- und
Sozialgerichten). Das Prinzip heißt "Fördern statt Fordern", Integration und
Chance. Es heißt nicht Absahnen und Steuerzahler abzocken. Also, ich mach mit:
Note 6!


Es fängt ja schon beim Antrag an: Erst werden einem die Kontoauszüge regelrecht
entrissen und fröhlich kopiert (ist eigentlich nicht zulässig), dann wird die
Kontonummer des Vermieters erfragt, auch wenn man seit vielen Jahren per
Dauerauftrag überweist. Protestiert man dann, wird einem gesagt "Das machen wir
aber bei den meisten Hartz-4-Empfängern so". Also: Vermieter wird gleich
mitinformiert, daß sein Mieter nun Hartz-4-Empfänger ist. Geht es ihn etwas an?
Nein, natürlich nicht. Ebenfalls unzulässig. Ebenfalls: Note 6!


Wenn jemand in den Kinderschuhen steckt und noch lernen muß, dann sind das nicht
die Langzeitarbeitslosen, sondern dann ist es das Projekt "1-Euro-Job". Man
sollte der ARGE in Konstanz diese Benotung aus pädagogischen Gründen zukommen
lassen. Aber sei's drum. Gegenseitige Benotung = Demokratie. Gegenseitige
Benotung ohne gegenseitige Information = auch Demokratie. :-) Schließe mich an:
Note 6.


Oh Schreck! Wenn das der Papst wüßte..... oder aber der Bundesbeauftragte für
Datenschutz.......Arme Hartz-4-Empfänger, die um ihre Existenz kämpfen und keine
Stelle mehr finden, müssen einen Vertrag unterschreiben, in dem ihnen von
vornherein eventueller Diebstahl, Alkoholismus oder Krankmacherei unterstellt
werden und sich dann noch benoten lassen, als seien sie dumme Schüler oder
arbeitsunwillige Idioten. Schließe mich meinen Freunden an: Note 6 für die ARGE
und ihren 1-Euro-Job-Träger in Konstanz!


Was soll man dazu noch sagen? Notenvergabe gilt normalerweise der Rückmeldung an
Schüler und Auszubildende. Hier helfen sie den Betroffenen, sich selbst zu
bewerten, ihre Leistung zu reflektieren und sich ggfs. zu verbessern. Wenn Noten
ohne das Wissen der Betroffenen vergeben werden, kann das keinen guten Zweck
mehr haben. Da wird ein Pool an Daten gesammelt und das auch noch ohne das
Wissen der 1-Eurojobber! Unglaublich. Wo führt das hin? Was müssen wir uns noch
alles gefallen lassen? Auch ich schließe mich der Meinung oben genannter
Personen an und erlaube mir im Gegenzug, die ARGE zu bewerten: Note: 6.


ich bin evangelisch. und nun darf ein katholischer verein meine arbeitsleistung
benoten und diese noten auch noch aufbewahren? für welchen zweck bitte? wie
lange bleiben meine daten bei der katholischen vereinigung? 3 jahre? 5 jahre? 10
jahre? danke ebenfalls! schließe mich der benotung meiner freunde an: note: 6!!


Weil mir das alles auch blühen kann, wenn ich irgendwann einmal keine Stelle
mehr finde: Nehme meine Begeisterung (1. Abstimmung, s. oben) natürlich zurück.
Habe mit damaliger guter Bewertung auch eher das Amt für ALG I gemeint, als das
Jobcenter.


Für die ARGE in Konstanz scheinen alle Hartz-4-Empfänger aus Krankmachern,
Dieben und Alkoholikern zu bestehen. Laut Dienstvertrag zwischen Träger des
1-Euro-Jobs und Hartz-4-Empfänger wird der 1-Eurojobber von der ARGE abberufen,
wenn er a) öfter und länger krank ist, b) beim Diebstahl erwischt wird und c)
wegen Alkoholkonsums o. ä. auffällig wird. Zudem werden ohne das Wissen der
1-Euro-Jobber Noten über dessen Leistung, etc. vergeben. Diese verbleiben nach
Abschluss des 1-Eurojobs in der "Personal"-Akte des ehemaligen 1-Eurojobbers.
Vor freiwilligen Meldungen zu einem 1-Eurojob kann nur gewarnt werden!


telefonisch nie erreichbar
Kein einziges jobangebot innerhalb von 6 Monaten erhalten
eingereichte dokumente gehen verloren
halten sich nicht an die von Ihnen zunächst großzügig verkündeten abmachungen.
scheinbar völlig überforderte mitarbeiter sobald es nicht mehr den Regelfall
betrifft.


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Vermittlung von 1,- Euro-Jobbern in einen Verein, der scheinbar staatlich
anerkannt ist, aber in Wahrheit nicht existiert. Zudem arbeitet besagter Verein
gegen das Gesetz und schädigt die Gesundheit der Hartz-4-Empfänger, die ins
lebensbedrohliche gefährdet ist. Bei Meldung an des zuständige Amt (z. B.
Gesundheitsamt) geschieht folgendes: Im mündlichen Gespräch wird einem von der
Arge gesagt, daß man das mit dem Träger der Ein-Euro-Jobs klären müsse. Der
Träger der Ein-Euro-Jobs sagt einem dann, daß man ja nun der erste sei, der
Anzeige gegen besagten Arbeitgeber gestellt habe und sich sonst niemand
beschwert hätte (= Druckmittel) und daß man außerdem mit der Anzeige ja nun dem
Arbeitgeber Schwierigkeiten bereitet hätte (= moralisches Druckmittel).


hier bekommt man als schwerbehinderter keinerlei unterstützung und vertrauen
entgegengebracht. teilweise wird man beleidigt, belogen und genötigt.


Die Eingliederungsmaßnahme für über 50 jährige ist ein Lacher.Seit über einer
Woche läuft die Maßnahme im Bfz Radolfzell. Denen wurde gesagt:\"es kommen 40
aus der Metallbranche\". Nun ja jetzt üben wir Bewerbungschreiben und machen den
1.Hilfelehrgang. Es gibt auch ein Praktikum mal wieder im Sommer wo die Betriebe
billige Urlaubsvertretungen gerne nehmen.



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Der Sachbearbeiter,xxxxx.
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nach meiner meinung sind die angestellten der arbeitsargentur, für die heutigen
erwartungen, absolut unqualifiziert zudem auch überfordert.


Ist hier dasselbe wie mit allen anderen Arbeitsagenturen: "Der Unternehmer hat
immer Recht, der Arbeitslose will nicht arbeiten." Außerdem: Stellen bevorzugt
"Tochter von und Sohn von, Freund von....aus Konstanz" ein. Vetterleswirtschaft
total. Wer von außerhalb kommt (Frankfurt ist für Konstanzer schon
Norddeutschland), ist nicht "Sohn von ... aus Konstanz" und wird erstmal
behandelt wie ein xxxx.
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Selbst eingeschriebene Briefe mit Rückschein kommen angeblich nicht beim
zuständigen Sachbearbeiter an!


Es wird vorwiegend auf Einschüchterung gesetzt, informiert wird nur, wenn man
weiss, was man fragen muss.


Ich bin begeistert. Selten fand ich eine Behörde mit so kompetenten und
freundlichen Mitarbeitern vor, angefangen vom Infotelefon der Zentrale bis hin
zum einzelnen Sachbearbeiter. Wenn hier bemerkt wird, dass man arbeiten möchte,
bekommt man jede Unterstützung und Freundlichkeit zu spüren. Eventuell
auftretende Konflikte oder Missverständnisse werden konstruktiv und schnell
gelöst. Beratung findet den Bedürfnissen entsprechend mit viel Ausdauer und Mühe
um den Arbeitsuchenden statt. Wartezeiten sind gering (höchstens eine Stunde).
Gleichzeitig aber haben Arbeitsuchende, die z. B. die "Ich-AG" nur zu ihrem
Vorteil ausnutzen möchten, keine Chance, denn sie treffen auf höchst kompetente
Sachbearbeiter, die "ihre Pappenheimer" kennen, d.h. trotz aller Freundlichkeit
wird darauf geachtet, dass niemand sich vor Arbeit "drückt". Selten sah ich
Staatsgelder so gut beschützt und gleichzeitig sinnvoll für Arbeitsuchende
ausgegeben, wie auf der Konstanzer Arbeitsagentur. Großes Lob!!!!