Bewertung von ARGE, Jobcenters, Sozialamt oder Arbeitsagentur in Glückstadt
Es wurden 11 Bewertungen in Glückstadt abgegeben.
Die Durchschnittsnoten lauten:
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Freundlichkeit:
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3.0 |
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Kompetenz:
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4.5 |
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Bearbeitungsdauer:
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4.4 |
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Umgang mit Beschwerden:
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4.5 |
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Erreichbarkeit der Mitarbeiter:
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4.0 |
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Wartezeiten (beim Besuch des Amtes):
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2.5 |
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Großzügigkeit bei der Auslegung von Rechtsvorschriften:
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4.8 |
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Räumlichkeiten:
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2.4 |
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Durchschnittsnote:
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3.7 |
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Die Kommentare:
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das jobcenter in glückstadt ist wesentlich besser als in itzehoe
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einige mitabrbeiter sind ziemlich unfreundlich und sehen es meist nicht ein
jemanden zu helfen der nix mehr im hasu hat und nicht weiß waas er machen soll
und oft wird man da auch angemacht oder beleidigt
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Wer sich hier beschwert, kennt den Rest der Republik nicht.
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Meine persönliche Erfahrung ist, dass es sich lohnt, die anfängliche
Durststrecke der scheinbar vom Mitarbeiter ausgehenden Negativ-Einstellung zu
überstehen.
Auch ich hatte anfänglich das Gefühl, Mensch 3. Klasse geworden zu sein. Von
Empathie war gar nichts zu spüren, viel schlimmer: latent war die Atmosphäre
vorhanden, ich würde auf Kosten der Steuerzahler leben und dies WOLLEN.
Erst als ich mich selbständig über meine Rechte schlau machte und entsprechend
gewappnet, für mich einstehend und gewissermaßen trotzdem partnerschaftlich den
Mitarbeitern gegenüberstand, konnte ich feststellen, als Individuum und wirklich
freundlich behandelt zu werden. - Eine gute Erfahrung.
Ich denke, es hilft mir zu sehen, dass ich sowohl Rechte als auch Pflichten
habe. Genauso kann ich erkennen, dass die Mitarbeiter des Leistungszentrums
Kompetenzen innehaben, aber auch Ausführungspflichten unterstehen.
Etwas wichtiges:
Im Rückblick bin ich überzeugt, dass ich die erste Zeit meiner traurigen
Situation, Kunde des Leistungszentrum sein zu müssen, einer großen Projektion
unterlag. Ich selbst hatte das Gefühl, Mensch 3. Klasse zu sein, auf Kosten
anderer zu leben und dadurch an Wert verloren zu haben. Mein tiefes, kaum
bewusstes Gefühl für mich war eher selbstverachtend.
Als der eine oder andere Mitarbeiter im Leistungszentrum mir unfreundlich
schien, habe ich meine eigenen tiefen Unsicherheiten seinem Denken unterstellt.
Als ich durch Eigeninitiative meine Rechte in der ganzen Sache sah und zudem
bemerkte, dass leider viele andere "normale" Menschen in ähnlichen Situation
stehen, stärkte sich mein Selbstverständnis. Ich konnte für mich einstehen, doch
zuallererst mir selbst gegenüber!!!
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Wer die Zustände in den Großstädten und anderen Bundesländern kennt, kann nur
froh sein, wenn Glückstadt für ihn zuständig ist. Ich habe die Mitarbeiter in
drei Jahren nie unfreundlich, unhöflich oder uninteressiert erlebt. Obwohl ich
längst nicht alle Entscheidungen hingenommen habe.
Es sind die HartzIV-Gesetze, die schlecht sind, zynisch und menschenverachtend.
Das ist nicht die Schuld einzelner Sachbearbeiter. Diese Gesetze müssen weg.
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In Glückstadt weiss die linke nicht was die rechte macht und umgekehrt. Hat man
Glück, dann erwischt man einen neuen Bearbeiter, der noch motiviert ist zu
helfen. Hat man Pech, erwischt man die üblichen Gesichter... und die haben echt
keine Lust und komischerweise auch keine Ahnung von der Materie...musste schon
mehrmals Aufklärungsarbeit leisten und wurde tatsächlich schon mal gefragt, wie
ich denn auf die Schnapsidee käme, überhaupt irgendwas bewilligt zu bekommen
...und mit beruflichen Qualifikationen können die auch nix anfangen...traurig
aber wahr!!!
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Einfach Schrecklich - so wie man hier behandelt wird, fühle ich mich schon als
Mensch 3. Klasse.
Hoffendlich finde ich bald eine Tätigkeit
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Vorsicht,drängt die Kunden in 1Euro-Jobs ab in Zusammenarbeit mit
Micro-Partner,keine Stellenvermittlung,nur Schikane,kurzfristige Einladungen.
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Keine Kundenfreundlichkeit, tel. nicht erreichbar, keine Aufklärung über Rechte,
ungezielte Schulungsmaßnahmen, mangelhafte Kompetenz der Sachbearbeiter
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Wenn man sich die einzelnen Benotungen der ARGE anschaut, so muss man
zwangsläufig zum Ergebnis kommen, dass solche Einrichtungen dem Steuerzahler nur
Geld kosten. Arbeitslose sind hier fehl am Platze. Vielleicht sollte man sich in
Glückstadt mal an den positiven Ergebnissen der Nachbarstadt Elmshorn
orientieren. Neue Räumlichkeiten machen noch lange keine wirkliche Kompetenz
gegenüber den "Kunden" aus.
Wirkliche Ansprechpartner sind fehl am Platze und der Arbeitssuchende wird
häufig genug mit wechselnden "Fallmanagern" konfrontiert.
Telefonisch bleibt man häufig lange in der Wartescheife hängen. Da wundert es
auch nicht, dass bei jedweden Schreiben der ARGE, der Ansprechpartner im
Briefkopf einfach(mit Kalkül?) fehlt. Als unliebsame Behörde liegt die ARGE auch
weit in der Peripherie und nicht etwa zentral; weit weg vom "Kunden".
Fazit: Diese Einrichtung passt sich einem schlechten Reformgesetz nahtlos an.
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Es gibt leider heute immernoch Mitarbeiter in den Leistungszentren, die meinen
Götter zu sein. So z.B. mein Bearbeiter aus der Leistungsabteilung; der meinte
doch glatt mir seine "persönliche Meinung" (Zitat) zu meinen Widerspruch
aufzwingen zu wollen. Da konnte ich nur lächeln und erwidern, er möge sich an
Gesetzte und die gültige Rechtssprechung halten.
Auch die Beantwortung von Anschreiben werden in diesem Leistungszentrum
ignoriert. Seit April erhalte ich nicht eine Antwort. Unterlassungsklage liegt
jetzt an. Sogar mein Rechtbeistand hat sowas noch nicht erlebt.
Aber ich bin mit meinem neuen Fallmanager (leider auch nur durch eigene
Initiative kennengelernt). Hier habe ich endlich das Gefühl von Kompetenz und
Engagement.
Im Ganzen ist aus meiner Sicht das Leistungszentrum ein Reinfall. Anstatt
"Fördern und Fordern" wird hier mehr nach dem Motto "Aussetzten und Fordern"
gehandelt. Die Verwaltung könnte mehr Kosten einsparen, wenn im Hause nur eine
Kasse zur Auszahlung der Leistungen wären. Das viel Anderes dort nicht gemacht
wird, zeigt auch die Eingliederungsstatistik. Schade, das Deutschland so mit den
Steuergeldern herumwirtschaftet.
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