Bewertung von ARGE, Jobcenters, Sozialamt oder Arbeitsagentur in Blomberg

Es wurden 8 Bewertungen in Blomberg abgegeben.
Die Durchschnittsnoten lauten:
   Freundlichkeit: 2.8
   Kompetenz: 3.8
   Bearbeitungsdauer: 3.5
   Umgang mit Beschwerden: 3.5
   Erreichbarkeit der Mitarbeiter: 3.0
   Wartezeiten (beim Besuch des Amtes): 3.5
   Großzügigkeit bei der Auslegung von Rechtsvorschriften: 4.6
   Räumlichkeiten: 2.3
   Durchschnittsnote: 3.4

Die Kommentare:
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Man bekommt auf viele Fragen keine Antworten, es wird kein Arbeitsplatz
angeboten (weil man alleinerziehend ist) das kann es nicht sein auch als
Alleinerziehnde Mutter will ich Arbeiten es wird zu wenig für Alleinerziehende
angeboten,sie sind da und keiner macht was damit auch wir Arbeit bekommen.
Rechtsvorlagen gibt es nciht da sie das nicht herausgeben dürfen. Ich bin nicht
die einzige Alleinerziehende in dieser Region und in diesem Land also macht mehr
für Alleinerziehende wir wollen auch Arbeiten!!!


Bewertung über die Außenstelle der LippeProArbeit in Blomberg:
Die Freundlichkeit der Mitarbeiter ist stark abhängig von der Tagesform, am
besten kurz nach der Frühstückszeit kommen, da haben alle SB und FM genug Kaffee
intus und sin zufrieden und Wach, vorher geht gar nichts. Kompetenz: Die linke
Hand weiß nicht, was die rechte tut. "Was ist das für ein Antrag, den kenne ich
nicht!?" Das weiß ich nicht, da kann ich nichts zu sagen, hab keine Ahnung
davon!" Hört man häufig. Bearbeitungsdauer: Es muss alles zur Zentrale nach
Detmold gesendet werden, vor Ort können oder dürfen keine Entscheidungen
getroffen werden. Das Dauert alles sehr lang und ich musste schon 2x
Untätigkeitsklage einreichen. Umgang mit Beschwerden & Erreichbarkeit:
Beschwerden werden nicht ernst genommen und abgetan, nur wenn sich an höherer
Stelle (Landrat, oder Kundenreaktionsmanagement der BA in Nürnberg) tut sich
etwas, aber wirklich gelöst werden die Probleme nicht, auch haben die
Mitarbeiter kaum Folgen zu befürchten. Erreichbarkeit ist nur über die 0180er
Hotline "gegeben" man erreicht nie den, den man erreichen will und wird für
teuer Geld zu den dollsten Orten quer durch die BRD verbunden. Wartezeiten und
Auslegung von Rechtsvorschriften: Sage ich es mal so: Hat man einen Termin, 1
Stunde Wartezeit einkalkulieren und etwas zu trinken und lesen mitnehmen,
unangemeldet geht gar nichts, will man nur etwas abgeben, geht das echt fix, ca.
in 5 Min., die Mitarbeiter haben keine Entscheidungskompetenz und dürfen nichts
auslegen. Die Vorgesetzten legen Vorschriften nur zu Ungunsten der Arbeitslosen
aus, Höchstrichterliche Entscheidungen werden ignoriert oder nur angewandt, wenn
diese zu ungunsten der Hilfeempfänger ausgefallen sind. Als ich einmal die
Umsetzung eines BSG-Urteils forderte, fragte mich doch glatt meine
Fallmanagerin, ob ich blöd sei. Die Räumlichkeiten sind OK und sauber, es gibt
genügend Sitzplätze, nur die Info-Computerterminals zur Stellensuche sind in die
Jahre gekommen und oft defekt.


Der Sachbearbeiter (für´s Finanzielle) reagiert wirklich fix! Er antwortet
sofort und kümmert sich! Der für die Arbeitsvermittlung hat Verständnis.


Freundliche und kompetente Mitarbeiter, geringe Wartezeiten, auch kann ich
jederzeit meine Arbeitsvermittlerin erreichen!!! Keinerlei Probleme...


Die Arge in Blomberg ist zwar nicht die schlechteste Arge die ich kenne,aber die
kompetenz der Mitarbeiter läÄŸt zu wünschen übrig.Allerdings
sind auch 53 % der Mitarbeiter nicht für diesen Beruf ausgebildet,sondern
es sind ehemalige Mitarbeiter der Telekom,die einen Quereinstieg in den beruf
genommen haben.


Die Mitarbeiter versuchen immer freundlich zu bleiben aber man kann schon einen
beissenden Ton erkennen. Unsere Sachbearbeiterin tut nichts als uns nur Knüppel
zwischen die Beine zu werfen. Antrag im Oktober gestellt, er ist noch nicht
berechnet weil angeblich immer wieder Dokumente fehlen. Sie war so freundlich
uns zu Weihnachten schon einen Teilbetrag auszuzahlen sonst hätten wir überhaupt
keine Geschenke oder ein schönes Essen kaufen können.
Ich glaube die Mitarbeiter stehen erheblich unter Druck, nicht so viel
auszuzahlen also machen sie es einem schwer in der Hoffnung man verzichtet ganz
drauf.
Mein Mann geht nun arbeiten und wir beziehen trotzdem Hartz 4. Es ist schon
traurig genug dass wir ohne das Amt nicht leben können und ich würde mir
wünschen dass das Amt mich nicht so herablassend behandeln würde. Man kommt
sich vor wie der letzte Dreck. Sehr gern würde ich auch arbeiten gehen aber da
ich sehr früh Mutter geworden bin und mich entschieden habe für mein Kind auch
da zu sein ( Es gab keine Verwandten die mich hätten unterstützen können) hab
ich keine Berufsausbildung gemacht. Ich halte mich nicht für unintelligent, habe
eine Weiterbildung zur Fachkraft für Bürokommunikation gemacht die ich nicht
nutzen kann da mir die kaufmännische Grundausbildung fehlt. Kein Arbeitgeber ist
bereit es mit mir zu versuchen. Schwere körperliche Arbeiten kommen für mich
nicht in Frage da ich bereits meinen zweiten Bandscheibenvorfall habe. So müssen
wir uns wohl weiterhin auf das Amt verlassen und dürfen nicht locker lassen
obwohl uns das Leben dadurch nicht einfacher gemacht wird.


Ich arbeite hier in der ARGE Blomberg und bin überzeugt, dass hier alle
Kolleginnen und Kollegen ihr Bestes tun. Anonymes Meckern hilft niemandem! Bitte
offen ansprechen wo es Probleme gibt. Zur Not gibt es auch noch ein
Beschwerdemanagement(Ombudsmann.)


Statt uns Arbeitslosen richtig zu helfen, werden viele Leute in unnütze
Maßnahmen verfrachtet, wo sie sich wegen ihrer hohen Qualifikation zu tode
langweilen müssen.
Wäre doch sinnvoller ihnen Berufliche Weiterbildungen und Qualifizierungen
anzubieten.